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Ralf Schumacher

 
Steckbrief
Aktuelles Team H.W.A. AG
Porträt (Stand: Januar 2012) Ralf Schumacher kam schon als kleiner Junge zum Motorsport, weil sein Vater Rolf Betreiber der Kartbahn in Kerpen-Mannheim und Bruder Michael ebenfalls begeisterter Kartfahrer war. In späteren Jahren öffnete sich durch den großen Namen und die helfende Hand von Starmanager Willi Weber so manches Karrieretürchen wie von selbst.

1997 stieg Schumacher im Team von Eddie Jordan in die Formel 1 ein - der Ruf des arroganten "Rolex-Ralle" eilte ihm voraus. Doch als mit dem Wechsel zu Williams ab der Saison 2001 die ersten Grand-Prix-Siege folgten, war all das vergessen. Der Wahlösterreicher triumphierte insgesamt sechsmal in der Königsklasse des Motorsports, nach drei erfolglosen Jahren bei Toyota fand er für 2008 aber keinen neuen Arbeitgeber mehr.

Deshalb stieg er 2008 in die DTM um, stellte sich dort völlig neuen Herausforderungen. Abgesehen von seiner Super-GT-Saison in Japan 1996 - er wurde damals Vizemeister - konnte er keinerlei Tourenwagenerfahrung vorweisen. Der gebürtige Kerpener ist ein Kind des Formelsports und musste sich der gleichen Herausforderung stellen wie Heinz-Harald Frentzen, Jean Alesi und Mika Häkkinen vor ihm.

Schumacher absolvierte 2008 im Mercedes-Jahreswagen ein Lernjahr, in dem er Höhen und Tiefen erlebte. Von Rennen zu Rennen gewöhnte er sich besser an sein neues Arbeitsgerät, manchmal kam er aber auch überhaupt nicht zurecht. Immerhin konnte er in seinem Premierenjahr drei Punkte holen - andere "Gebrauchtwagenpiloten" warten jahrelang auf die ersten Zähler.

Schumacher hatte so viel Spaß in der DTM, dass er nach seinem Lernjahr weitermachen wollte. Und Mercedes hatte so viel Vertrauen in das Können des Routiniers, dass man ihm für sein zweites DTM-Jahr 2009 einen Neuwagen zur Verfügung stellte. Doch der Lernprozess ging weiter, Schumacher musste an seinem Fahrstil feilen. Dazu hatte er auch in einigen Rennen einfach nur Pech, das ihn daran hinderte, bessere Ergebnisse zu holen. Denn rein fahrerisch konnte er einen Aufwärtstrend feststellen.

2010 blieb Schumacher Mercedes und der DTM weiter treu. In seinem ingesamt dritten Jahr fuhr er wieder in einer aktuellen C-Klasse des HWA-Teams - erneut gab es die bekannten Leistungsschwankungen. Highlight war die Pole-Position am Norisring, Tiefpunkt die Punktausbeute im Verlauf der gesamten Saison - gerade einmal drei Zähler. 2011 gelangen ihm die ersten Podestränge in der DTM, jedoch blieben die Leistungen zu wenig konstant.
Linktipps Offizielle Internetseite
Geburtsort Kerpen (Deutschland)
Geburtsdatum 30. Juni 1975
Nationalität Deutschland
Größe 1,78 m
Gewicht 73 kg
Stärken - an guten Tagen sehr schnell
- starker Regenfahrer
- sehr selbstbewusst
Familienstand verheiratet mit Cora
Sohn David
Hobbies Kartfahren, Backgammon
Lieblingssportarten Radfahren, Tennis
Musikgeschmack Softrock
Lieblingsessen Pasta
Lieblingsgetränk Apfelschorle
Karriereweg 1991 1. NRW Kart-Pokal, 1. Kart-Gold-Cup, Deutscher Junioren-Kartmeister
1992 Deutscher Kart-Vizemeister, Formel-ADAC-Junior
1993 Formel-ADAC-Junior-Vizemeister, Einstieg in die Formel 3
1994 Dritter Deutsche Formel 3
1995 Zweiter Deutsche Formel 3, Sieger beim Formel-3-Grand-Prix in Macao
1996 Formel-Nippon-Meister, Zweiter Japanische GT-Meisterschaft
1997 Formel 1 mit Jordan, erster Podestplatz
1998 Formel 1 mit Jordan
1999 Formel 1 mit Williams
2000 Formel 1 mit Williams
2001 Formel 1 mit BMW Williams, erster Sieg
2002 Formel 1 mit BMW Williams
2003 Formel 1 mit BMW Williams
2004 Formel 1 mit BMW Williams
2005 Formel 1 mit Toyota
2006 Formel 1 mit Toyota
2007 Formel 1 mit Toyota
2008 DTM mit Mercedes C-Klasse
2009 DTM mit Mercedes C-Klasse
2010 DTM mit Mercedes C-Klasse
2011 DTM mit Mercedes C-Klasse

 

 
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