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Wehrleins DTM-Comeback: Gründe für die späte Entscheidung

Pascal Wehrlein kehrt 2018 in die DTM zurück und erklärt, warum er sich mit seiner Entscheidung so lange Zeit gelassen hat: "Das konnte ich mir nicht vorstellen..."

(Motorsport-Total.com) - Pascal Wehrlein kehrt nach einem zweijährigen Formel-1-Abstecher in die DTM zurück. Der jüngste DTM-Champion aller Zeiten ließ sich mit seiner Entscheidung für eine Rückkehr in die deutsche Tourenwagenserie lange Zeit. Denn der 23-Jährige hoffte nach seinem Aus beim Formel-1-Team Sauber bis zuletzt auf ein Cockpit in der Königsklasse. Weil dort alle Plätze vergeben sind und Wehrlein sich nicht mit einer Rolle als Testfahrer begnügen wollte, beschloss er, mit seinem Arbeitgeber Mercedes wieder in der DTM zu starten.

Pascal Wehrlein

Pascal Wehrlein hat sich mit seiner Entscheidung lange Zeit gelassen Zoom

Wenn auch nur für ein Jahr, denn die Marke mit dem Stern steigt Ende der Saison 2018 aus dem Deutschen Tourenwagen Masters aus. "Zuerst musste ich mir klarwerden, was ich machen möchte", sagt Wehrlein und erklärt, dass zusätzlich zu seinem Programm in der DTM noch ein bis zwei weitere Programme hinzukommen könnten. Eines davon wird wahrscheinlich eine Testfahrerrolle beim Formel-1-Rennstall der Stuttgarter sein, die ihm Mercedes-Boss Toto Wolff bereits in Aussicht gestellt hat.

"Es hat gedauert, bis ich mit mir im Reinen war, was ich machen will. Vor zwei Wochen haben dann die entscheidenden Gespräche stattgefunden", so der DTM-Rückkehrer. Die Tatsache, dass er 2018 keine Rennen bestreiten würde, gefiel dem DTM-Champion von 2015 überhaupt nicht. "Und das mit 23 Jahren, das konnte ich mir nicht vorstellen", so Wehrlein.

"Die DTM war schon immer eine Option. Ich habe nie den Kontakt zum Team abreißen lassen und bin öfters zu den Rennen gegangen. Vor allem mit meinem Team, den Mechanikern und Ingenieuren, mit denen ich 2015 die Meisterschaft gewonnen habe - und auch mit Uli Fritz - blieb ich in Kontakt."

Deshalb sei es für den Sternfahrer immer eine Option gewesen, "dass ich zurückkommen könnte". Denn: "Es hat so viel Spaß gemacht und zwischenmenschlich immer gut gepasst." Die endgültige Entscheidung für eine DTM-Rückkehr sei vor rund zwei Wochen bei einem gemeinsamen Abendessen mit Mercedes-DTM-Teamchef Ulrich Fritz gefallen. "Am Ende haben wir uns dazu entschieden, dass wir es zusammen machen."

Wehrlein möchte nicht in der DTM fahren, um einfach nur dabei zu sein. Er hat sich selbst ehrgeizige Ziele gesetzt: Rennsiege. Zuletzt stand er in Moskau 2015 ganz oben auf einem Siegerpodest. In der Formel 1 war sein bislang bestes Ergebnis ein achter Platz beim Großen Preis von Spanien 2017. "Ich habe seit zwei Jahren kein Rennen mehr gewonnen, das ist echt nicht leicht", sagt Wehrlein und hofft, 2018 wieder in die Siegerspur zu kommen.

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