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Rockenfellers Aufholjagd: Von Startplatz 16 aufs Podium

Eine beeindruckende Aufholjagd legte Mike Rockenfeller hin: Von Startplatz 16 ging es für ihn bis auf Rang drei nach vorne: "Ich war selten so happy über ein Podium"

(Motorsport-Total.com) - Ein Wechselbad der Gefühle erlebte Mike Rockenfeller beim DTM-Saisonauftakt in Hockenheim. Seit dem Rennen in Moskau 2015 stand der Phoenix-Pilot nicht mehr auf dem Podium. Am Samstag war es endlich wieder soweit: Von Startplatz 16 aus kämpfte sich "Rocky" nach vorne und überquerte als Dritter die Ziellinie. Entsprechend glücklich war der 33-Jährige nach seiner beeindruckenden Aufholjagd. "Ich war selten so happy über ein Podium in der DTM wie heute", freut er sich. "Es fühlt sich unbeschreiblich gut an. Nach so einer langen Zeit zurück auf dem Podium zu sein ist unglaublich."

Rockenfeller

Mike Rockenfeller jubelt über seinen dritten Platz in Hockenheim Zoom

Das Wochenende startete gut für den Audi-Fahrer: Platz drei und neun standen nach den ersten zwei Freiten Trainings zu Buche. Doch im ersten Zeittraining gab es für die Ingolstädter einen Dämpfer. "Wir hatten eigentlich eine gute Vorbereitung", schildert Rockenfeller.

"Am Freitag und Samstagmorgen war alles okay. In der Qualifikation hieß es dann: 'Wow, back to reality'", ergänzt er. Doch den Kopf in den Sand stecken wollten weder Rockenfeller noch sein Team. "Wir haben gesagt: Okay, wir können gut im Rennen sein. Deswegen werfen wir alles in die Waagschale."

Umso schöner sei es für den Phoenix-Piloten, dass der Plan im Rennen aufgegangen ist. "Ich habe es nicht erwartet. Einige Autos hatten Probleme und das hat uns in die Karten gespielt", erzählt der DTM-Meister von 2013.


Fotos: Phoenix-Audi, DTM-Auftakt in Hockenheim, Samstag


Nach einem frühen Boxenstopp startete Rockenfeller seine Aufholjagd. "Im zweiten Stint musste ich auf jeder Runde pushen. Ich habe nicht gedacht, dass ich bis zum Schluss vorne sein würde. Mein Reifen hat stark abgebaut und ich musste irgendwie durchkommen", sagt er.

"Ich bin sehr glücklich, auf dem Podium zu sein und möchte mich beim Team für ihren Einsatz bedanken. Sie haben sehr hart gearbeitet", schließt er ab.

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