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Juncadella: "Schlechtestes Karrierejahr" führte zum DTM-Aus

Für Daniel Juncadella ist bei Mercedes im Jahr 2017 kein Platz mehr - Nach sehr durchwachsenen Ergebnissen in der Saison 2016 ist das keine große Überraschung

(Motorsport-Total.com) - Daniel Juncadellas Zeit in der DTM ist vorbei. Nach einer sehr durchwachsenen Saison 2016 erhielt der Spanier im verkleinerten Mercedes-Aufgebot für 2017 keinen Platz mehr. Lediglich sechs Zähler holte Juncadella in der abgelaufenen Saison - kein anderer Pilot, der alle 18 Rennen bestritt, sammelte weniger Punkte. Unter dem Strich machte das nur Platz 24 in der Gesamtwertung. Die Aussortierung des 25-Jährigen war daher keine sonderlich große Überraschung.

Daniel Juncadella

Daniel Juncadella wusste bereits seit einigen Wochen von seinem DTM-Aus Zoom

Gegenüber 'Autosport' erklärt der Spanier, dass sein schlechtes Abschneiden im Vorjahr eine Rolle bei der Entscheidung gespielt hat: "Ja, das hatte einen Einfluss. Das vergangene Jahr war vielleicht das schlechteste Jahr meiner Karriere." Besonders bitter: Bis heute hat Juncadella "nicht verstanden", warum er 2016 in den meisten Rennen nur hinterhergefahren ist.

"Nachdem wir das Chassis tauschten und noch einmal von vorne anfingen, funktionierten die Dinge auf einmal", grübelt der Spanier, der in der zweiten Saisonhälfte besser unterwegs war. In Zandvoort und auf dem Nürburgring fuhr er je einmal in die Punkte, und in Budapest stand er als Dritter sogar erstmals in seiner DTM-Karriere auf dem Podium. Allerdings wurde er dort nachträglich disqualifiziert.


Fotostrecke: Das DTM-Fahrerfeld 2017

So blieb es am Saisonende bei den bereits angesprochenen sechs Zählern. Er selbst habe bereits "seit einigen Wochen" von der Entscheidung gewusst, 2017 nicht mehr mit ihm weiterzumachen. Jetzt habe er noch ein paar andere "Projekte" mit Mercedes und darüber hinaus "einige Optionen" für 2017. "Ich brauche jetzt ein paar Wochen, um herauszufinden, was ich machen möchte", so Juncadella.

Wirklich glücklich wurde der Spanier in der DTM nie. 2013 wechselte er als amtierender Champion der Formel-3-Euroserie in die Tourenwagenserie, wo er in vier Saisons aber - abgesehen vom Budapest-Ergebnis - nie auf dem Podium landete. Somit bleiben zwei vierte Plätze auf dem Norisring (2013) und auf dem Lausitzring (2014) sein bestes Ergebnis in der DTM.

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