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Glock hätte Ekström Titel nicht gegönnt: "Gerechtigkeit siegte"

19. Oktober 2017 - 08:12 Uhr

BMW-Fahrer Timo Glock ist froh, dass Rene Rast für Audi die DTM-Meisterschaft 2017 gewonnen hat und nicht Mattias Ekström: "Rast ist verdient Meister"

Timo Glock
Timo Glock freut sich für den neuen DTM-Champion Rene Rast
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Vor dem DTM-Finale am Sonntag hatten noch vier Audi-Fahrer die Chance auf den Titel. Dass es am Ende DTM-Rookie Rene Rast ist, der in seiner ersten vollen DTM-Saison die Meisterschaft gewinnt, damit haben nur wenige gerechnet. Die meisten hatten Mattias Ekström auf dem Zettel, der zum dritten Mal in seiner DTM-Karriere den Titel hätte holen können.

Dass am Ende Rast und nicht Ekström das Rennen um die DTM-Krone gemacht hat, sorgt für Genugtuung bei den Fahrerkollegen. "Die Gerechtigkeit hat gesiegt. Das ist Fakt", sagt BMW-Pilot Timo Glock und spielt darauf an, dass Audi Ekström durch Teamorder und Taktik in der Fahrerwertung nach vorne gebracht haben soll. Diese Vorwürfe standen nach dem Vorfall zwischen Glock und Abt-Fahrer Nico Müller am Nürburgring und zuletzt durch den geschenkten Sieg von Jamie Green an "Eki" am Red-Bull-Ring im Raum.

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"Am Ende hat Rast die meisten Punkte geholt und ist verdient Meister", gratuliert Glock dem neuen DTM-Champion. Der BMW-Mann hätte Ekström den "geschenkten Titel" nicht gegönnt. Rast hingegen habe die Erfolge und Punkte aus eigener Kraft eingefahren.

Tritt Ekström zurück?

Der Schwede, der von vielen als Favorit für den Gewinn seines dritten DTM-Titels gehandelt wurde, war nach der verpassten Chance sichtlich enttäuscht. "Wir haben alles versucht, aber leider hat es am Ende nicht gereicht", sagt "Eki", der die Leistung des neuen DTM-Champions lobt. "Man muss ein großes Kompliment an das Team Rosberg und Rene aussprechen. Rene und Jamie waren die ganze Saison sehr stark. Vor allem im Qualifying waren sie brutal schnell. Ich habe auch ein paar gute Rennen gefahren, aber in der Qualifying-Leistung waren die anderen einfach ein bisschen besser."

"Es war eine gute Saison für uns, auch wenn wir das große Ziel verpasst haben", so der zweifache DTM-Meister. "Das Finale war toll, aber leider nicht perfekt für uns."

Zu Beginn des Finalwochenendes wurde spekuliert, dass Ekström im Falle eines Titelgewinns seinen Rücktritt aus der DTM bekanntgeben würde. Der Schwede wurde mit drei Punkten Rückstand auf Champion Rast "nur" Vizemeister. Verabschiedet er sich trotzdem aus der DTM? "Wir werden sehen", lässt der 39-Jährige seine Zukunft offen.

"Es zeigt, wie schwierig es für einen Weltklasse-Piloten ist..."

Im engen und hart umkämpften Fahrerfeld der DTM sind die Abstände sehr gering. Die alten Hasen werden von ihrer jungen Konkurrenz unter Druck gesetzt werden und der Kampf um den Titel beginnt jedes Jahr aufs Neue. "Schau dir Mattias Ekström an, der 17 Jahre lang in der DTM ist und viele Jahre darauf hat warten müssen, bis er wieder um die Meisterschaft mitfahren kann. Er ist einer, der sich in jedes Auto setzt und super schnell ist", weist Glock auf die hohe Qualität der DTM-Fahrer hin.

Vor zehn Jahren wurde Ekström zuletzt DTM-Champion. Danach wurde er zweimal Vizemeister. "Es zeigt, wie schwierig es für einen Weltklasse-Piloten ist, da einzusteigen und konstant immer um den Titel mitzufahren. Das ist sehr sehr schwierig in der DTM und es zeigt sich durch die Bank weg. Ob das ein Mike Rockenfeller ist, ob es ein Timo Scheider war, egal wer", so Glock weiter.

Der ehemalige Formel-1-Pilot ergänzt: "Alle hatten ihre Zeit, wo das Auto genau gepasst hat und da haben sie abliefern können. Genauso wie ein Marco Wittmann. Ein Jahr hat es gepasst, dann war mal wieder ein Jahr dabei, wo es nicht ganz so gut war. Das Folgejahr war wieder perfekt, das Auto und die äußeren Umstände haben gepasst. Das ist das Thema in der DTM, worauf es ankommt."

Glock belegte in der abgelaufenen Saison den siebten Gesamtrang und schon vor dem Finalwochenende hatte er keine Chancen mehr auf den Titelgewinn. "Natürlich will man im letzten Rennen mit um die Meisterschaft fahren, wie alle anderen auch", erklärt er. "Aber man muss die Fakten sehen und die Rennen, die wir verloren haben und es nicht in meiner Hand lag, sondern äußere Umstände, ein verpatzter Boxenstopp oder strategische Spielchen von anderen eine Rolle gespielt haben."

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