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BMW: Platz drei von Wittmann war das Maximum

10. September 2017 - 19:10 Uhr

Eine Pole-Position und ein Podestplatz durch Marco Wittmann: BMW bleibt im Titelkampf weiter dran an und schließt wieder auf die Spitze auf

Robert Wickens, Marco Wittmann
Für Marco Wittmann war am Sonntag nicht mehr als Platz drei möglich
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Marco Wittmann hat am Sonntag auf dem Nürburgring eine Pole-Position und einen Podestplatz eingefahren - und dadurch in der Fahrerwertung den Anschluss zur Spitze wiederhergestellt. Dank seiner ersten Pole in dieser Saison und der 15 Punkte für Platz drei im Rennen liegt der amtierende DTM-Champion nach 14 von 18 Saisonläufen auf Position vier. Bruno Spengler zeigte im Sonntagsrennen eine starke Aufholjagd und wurde direkt hinter Wittmann Vierter. In einem hart umkämpften Finish sicherten sich Timo Glock, Augusto Farfus und Tom Blomqvist auf den Positionen acht, neun und zehn ebenfalls Punkte. Maxime Martin fuhr als Elfter über die Ziellinie.

Marco Wittmann geht von der Pole-Position ins Rennen, verliert jedoch das Beschleunigungsduell zur ersten Kurve gegen Paul di Resta und ist Zweiter. Maxime Martin unterläuft ein Frühstart, für den er mit einer Durchfahrtsstrafe belegt wird. Wittmann macht nach einigen Runden Druck auf di Resta und holt sich die Führung. Nach seinem Boxenstopp bleibt er zunächst vorne, muss auf noch kalten Reifen allerdings Robert Wickens passieren lassen. Spengler zögert seinen Pflichtboxenstopp bis zur 25. Runde hinaus und führt das Rennen bis dahin an.

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Timo Glock kollidiert im Zweikampf mit Nico Müller, wobei die Front seines BMW beschädigt wird. Er kann jedoch weiterfahren. Gegen Rennende muss Wittmann erneut di Resta passieren lassen und fährt direkt vor Spengler als Dritter über die Ziellinie. Der Sieg geht an Wickens. Glock, Augusto Farfus und Tom Blomqvist kommen auf die Plätze acht, neun und zehn. Martin sieht als Elfter die Zielflagge.

Jens Marquardt (BMW-Motorsport-Direktor): "Die 78.000 Zuschauer haben hier am Nürburgring zwei unglaublich intensive Rennen erlebt. Wir können nicht zufrieden sein und haben insgesamt zu viele Punkte liegen lassen. Am Samstag war unsere Strategie nicht optimal, sodass wir nicht um den Sieg kämpfen konnten. Auch am Sonntag haben wir einen harten Fight auf der Strecke gesehen."

"Platz drei für Marco Wittmann war wahrscheinlich das Maximum, das heute noch für ihn möglich gewesen ist. Er hat sich bei einem Überholversuch gegen Robert Wickens das Auto vorne beschädigt und hatte im Anschluss mit Untersteuern zu kämpfen. Wir haben fünf BMW in die Top 10 gebracht und gute Punkte mitgenommen. Insgesamt war es ein hartes Rennen, teilweise überhart. Für uns heißt es jetzt volle Konzentration auf Spielberg. Wir werden weiter pushen."

Stefan Reinhold (RMG-Teamchef): "Insgesamt hatten wir uns von unserem Heimspiel-Wochenende mehr erhofft. Das Podium für Marco Wittmann heute ist sicher ein versöhnlicher Abschluss, aber letztlich sind wir schon enttäuscht. Am Samstag hatten wir beim Regen-Poker Pech - und auch heute wäre mehr drin gewesen. Trotzdem ein großes Dankeschön an mein Team, das wie immer bis zum Schluss gekämpft hat."

Marco Wittmann (3. Platz): "Wir hatten einen guten ersten Stint. Kurz vor dem Boxenstopp konnte ich Robert Wickens überholen, mir Platz eins zurückholen und einen Vorsprung herausfahren. Ich habe mich auch ziemlich wohl gefühlt im Auto. Nach dem Stopp lag ich dann wieder hinter ihm. In Kurve eins habe ich einen Überholversuch gestartet, der mit einer Berührung endete. Dabei wurde mein Auto beschädigt, anschließend bekam ich Graining auf den Vorderreifen. So konnte ich die Pace nicht mehr gehen. Wenn du von der Pole-Position startest, dann bist du über Platz drei natürlich ein bisschen enttäuscht. Aber am Ende haben wir wichtige Punkte mitgenommen."

Augusto Farfus (9. Platz): "Das war ein seltsames Rennen. Wir haben unseren Job gemacht, hatten aber nicht die Pace von Mercedes. So bleiben uns nur wenige Punkte aus diesem Wochenende. Das ist schade, denn es hätten in jedem Fall mehr sein können. Aber so ist das manchmal. Wir geben weiter alles und greifen wieder an."

Timo Glock (8. Platz): "Wie gestern war auch heute leider nicht unser Tag. Ich hatte am Start Probleme mit der Kupplung. In Kurve zwei war ich dann leider auf der falschen Seite und habe außen einige Plätze verloren. Mein Speed im Rennen war danach eigentlich sehr gut, und ich konnte mich wieder zurückkämpfen. Dann hat Nico Müller aus meiner Sicht vor der Schikane zu früh gebremst. Ich konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und bin in sein Heck gefahren. Danach war die Front meines Autos stark beschädigt, und ich hatte Glück, dass ich das Rennen beenden und wenigstens noch ein paar Punkte mitnehmen konnte."

Bart Mampaey (RBM-Teamchef): "Bruno Spengler ist heute ein sehr gutes Rennen gefahren. Bei ihm hat die Strategie mit dem späten Boxenstopp gut funktioniert, und er hatte eine sehr gute Pace. Tom Blomqvist hat seine Sache gut gemacht, hart gekämpft und einen Punkt geholt. Für Maxime Martin war es ein unglückliches Wochenende. Dass er heute trotz der Strafe für den Frühstart fast noch in die Punkte gefahren wäre, zeigt, dass er ein fantastisches Rennen gefahren ist. Wenn man jedoch in der DTM auf das Podium will, dann muss alles perfekt sein. Und das war es für uns an diesem Wochenende nicht."

Bruno Spengler (4. Platz): "Die Strategie vom Team war heute ausgezeichnet. Wir haben taktisch alle einen super Job gemacht. Das Auto war im Rennen fantastisch. So konnte ich von Platz neun auf den vierten Rang vorfahren. Ich freue mich riesig für die gesamte Mannschaft. Das haben sich die Jungs verdient."

Tom Blomqvist (10. Platz): "Es war von Anfang an ein großer Kampf. Der Start war okay, ich bin dann früh in die Box gekommen. Mein Auto war okay, und es gab eine Menge Action auf der Strecke. Es ging nur um eins: fighten, fighten, fighten. Zumindest ein Punkt ist dabei herausgesprungen. Für die Fans war es sicher ein tolles Rennen zum Zuschauen."

Maxime Martin (11. Platz): "Durch den Frühstart habe ich eine Durchfahrtsstrafe bekommen, die mich natürlich erst einmal weit zurückgeworfen hat. Danach bin ich einfach mein eigenes Rennen gefahren. Gegen Ende ging es dann plötzlich doch noch mal um Punkte. Ich habe alles gegeben, letztlich hat es nicht geklappt."

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