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Wittmann-Ausfall: Styropor im Kühler ließ Auto überhitzen

18. Juni 2017 - 18:52 Uhr

Wie Maxime Martin per Husarenritt bester BMW-Pilot wurde und warum der Champion aufgab - Timo Glock macht "Dirty-Air" für Probleme verantwortlich

Marco Wittmann
Marco Wittmann hatte am Hungaroring Pech mit den Überresten eines Pollers
© ITR

(Motorsport-Total.com) - Auch nach dem DTM-Sonntagsrennen in Budapest feierte BMW wieder einen unverhofften Podestplatz. Maxime Martin wurde Dritter, nachdem er vom letzten Startplatz aus eine spektakuläre Aufholjagd gestartet hatte. Der Belgier kam bereits nach der ersten Runde zum Boxenstopp und machte dank der mutigen Taktik im Rennverlauf insgesamt 15 Plätze gut. Lohn war sein erster Pokal 2017.

Ex-Formel-1-Pilot Timo Glock wurde Siebter und sammelte somit als einziger BMW-Mann in beiden Rennen am Hungaroring Punkte. Pech hatte Marco Wittmann: Der DTM-Champion fuhr als Zweiter des Qualifyings aus der ersten Startreihe los, musste das Rennen aber kurz vor Schluss auf Rang sechs liegend aufgeben. Ein Styroporteil aus einem überfahrenen Streckenbergrenzungs-Poller hatte seinen Kühler verstopft und erhöhte Öltemperaturen verursacht. Anschließend musste Wittmann wegen Überhitzung seines Fahrzeugs aufgeben.

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Jens Marquardt (BMW-Motorsportchef): "Wie am Samstag hat uns auch am Sonntag unsere aggressive Strategie mit dem sehr frühen Boxenstopp von Maxime Martin einen Podiumsplatz eingebracht. Das freut mich nach dem Pech, das er im bisherigen Verlauf des Wochenendes hatte, ganz besonders. Wir haben im Vergleich zu gestern die Performance unseres Fahrzeugs noch einmal gesteigert."

"Der späte Ausfall von Marco Wittmann tut mir sehr leid. An der Kühlöffnung seines Autos hatte sich während des Rennens ein Styroporteil festgeklemmt. Durch die fehlende Kühlluft hatte er permanent Probleme mit den Temperaturen. Am Ende musste er das überhitzte Fahrzeug leider abstellen. Insgesamt haben wir an diesem Wochenende mit drei Podiumsplätzen das Optimum herausgeholt. Wir müssen aber weiter an der Konstanz aller BMW arbeiten und unsere Fahrzeug-Performance näher zusammen und am Optimum stabilisieren."

Bart Mampaey (Teamchef RBM): "Ich denke, unser Podesterfolg war eine Mischung aus verschiedenen Faktoren. Wenn man von ganz hinten starten muss, ist man gezwungen zu handeln. Schon in der ersten Runde konnte Maxime mehrere Positionen gutmachen. Dann hat die ganze Mannschaft einen fantastischen Boxenstopp gemacht. Letztendlich hatte Maxime die notwendige Pace und genügend Platz. Die anderen Fahrer haben versucht, darauf zu reagieren, doch da war es schon zu spät."

"Das war ein Aspekt des Rennens, der andere war das Reifenmanagement. Maxime ist es gelungen, die Reifen über das gesamte Rennen zu bringen. Besonders in den letzten zehn Runden hat er eine fantastische Leistung gezeigt und hätte sich beinahe noch Mattias Ekström geschnappt. Das war einfach großartig. Ich danke dem ganzen Team für die tolle Leistung und die harte Arbeit. Das Ergebnis haben wir uns wirklich verdient."

Maxime Martin (3.): "Es war ein anstrengendes Rennen. Von Startplatz 18 aus hatten wir nichts zu verlieren. Deshalb haben wir versucht, etwas anderes zu machen, und ich habe von Anfang an stark gepusht, um möglichst alles herauszuholen. In Bezug auf die Reifen hat mein Team tolle Arbeit geleistet. Sie haben bis zum Ende gehalten und ich konnte richtig Gas geben. Besonders im Hinblick auf gestern war das eine gute Antwort."

Timo Glock (7.): "Insgesamt hatte ich einen guten Speed und konnte die Pace der anderen Fahrer ganz gut mitgehen. Aber sobald ich nah genug am Vordermann dran war, verlor ich an Grip auf der Vorderachse. Das war der Faktor, der mich heute eingeschränkt hat. Dadurch haben die Reifen auch schneller abgebaut. Aber letztendlich ist entscheidend, dass wir ein paar Punkte mitnehmen konnten. Damit können wir zufrieden sein."

Augusto Farfus (9.): "Der Verkehr war ziemlich dicht und wir konnten einfach nicht mehr machen. Es ist wirklich frustrierend, weil wir uns eigentlich steigern wollten. Das ist uns nicht gelungen. Jetzt müssen wir analysieren, was falsch gelaufen ist und wie wir uns verbessern können."

Tom Blomqvist (13.): "Das war einfach nicht mein Rennen. Beim Start habe ich einige Plätze verloren. Danach lief es eigentlich ganz gut, aber unsere Strategie hat heute einfach nicht funktioniert. Dann hatten wir noch einen Zwischenfall beim Boxenstopp. Diesen Rückstand konnten wir nicht wieder aufholen. Aber zumindest habe ich es nach den einigen unglücklichen Ausfällen endlich wieder ins Ziel geschafft. "

Bruno Spengler (14.): "Viele Dinge haben heute nicht so gut geklappt. Unsere Strategie im Qualifying ist leider nicht aufgegangen, weshalb ich von sehr weit hinten starten musste. Von einer solchen Position aus muss man pokern. Gestern ist uns das gut gelungen. Aber heute dachte ich, dass das zweimal hintereinander nicht klappen würde. Deshalb bin ich auf Nummer sicher gegangen."

Marco Wittmann (ausgefallen): "Nach dem Qualifying war ich sehr glücklich über den zweiten Startplatz. Letztendlich hatten wir eine gute Performance, nur die Fahrer, die in der ersten Runde gestoppt haben, konnten uns überholen. Das war in dem Fall die bessere Strategie und hat uns zwei Positionen gekostet. Nach dem Boxenstopp hatten wir allerdings eine ziemlich hohe Temperatur im Auto und wussten zunächst nicht wirklich, wodurch diese zustande kam. Letztendlich hat sich herausgestellt, dass sich Styropor im rechten Luftkanal gesammelt hatte. Das hat das Auto irgendwann nicht mehr mitgemacht, obwohl es lange durchgehalten hat. Das war wirklich ärgerlich und enttäuschend für uns."

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