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Mercedes-DTM-Teamchef verrät: DTM ist im Wandel

04. Mai 2017 - 13:15 Uhr

Änderungen im sportlichen und technischen Reglement sollen die DTM spannender und attraktiver machen - Weitere Pläne vor Umsetzung

Wickens
Mercedes-DTM-Teamchef Ulrich Fritz spricht über die Änderungen und Pläne der DTM
© Daimler AG

(Motorsport-Total.com) - Nach einer langen Winterpause ist es bald soweit: Die DTM startet an diesem Wochenende in die neue Saison. Auf die Fans und Beteiligten der Tourenwagenserie warten viele Änderungen im sportlichen und technischen Reglement. "Die DTM ist im Wandel, das muss man ganz klar sagen", erklärt Mercedes-DTM-Teamchef im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'.

Seit dem Neubeginn der DTM 2000 hat sich viel getan. "Wir sind in einem völlig veränderten Marktumfeld, was die Zuschauer und deren Konsumverhalten angeht. Darauf muss man sich einrichten", sagt Fritz.

Die Tourenwagenserie sei, trotz zuletzt sinkender Zuschauerzahlen, eine erfolgreiche Meisterschaft, dennoch gebe es Verbesserungspotenzial: "Nichts ist so erfolgreich, dass man nicht immer konstant daran arbeiten müsste", ergänzt er. Vieles soll sich in Zusammenarbeit mit Gerhard Berger an der Spitze der DTM-Dachorganisation ITR ändern, so Fritz: "Ich denke, Gerhard Berger ist genau der richtige Mann, weil er neue Ideen und extrem viel Erfahrung hat, sowohl aus der Management- als auch aus der Fahrerperspektive."

Zuschauer stehen im Fokus

Im Vorfeld der Saison 2017 wurden einige Neuerungen eingeführt, die für mehr Spannung und Action sorgen sollen und die Serie für Zuschauer wieder attraktiver machen soll. Beispielsweise der Pit View, bei dem die Fans einen Blick in den Garagen der Hersteller werfen können und das Geschehen hautnah miterleben können.

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Auch die Abschaffung der Heizdecken für die Reifen wird für mehr Würze während dem Rennen sorgen, denn die Fahrer müssen nach dem Boxenstopp mit kalten Reifen aus der Box fahren. Und das kann für spektakuläre Zweikämpfe sorgen, da sind die sich Fahrer und Teamverantwortlichen sicher.

"Es wird unterschiedliches Fahren mit unterschiedlichen Strategien und Lebenszyklen des Reifens auf der Strecke geben. Dadurch wird sich ein größeres Geschwindigkeitsdifferenzial ergeben. Daher denke ich, dass wir mehr Action auf der Strecke sehen werden", schildert der DTM-Teamchef von Mercedes.

Weitere Ideen sollen bald umgesetzt werden

"Ich glaube, die ersten Ideen sind schon ganz interessant und man kann einiges erwarten", prophezeit er. Welche weiteren Ideen und Pläne es innerhalb der DTM-Kommission, in der die drei Hersteller und die ITR vertreten sind, noch gibt, will er allerdings nicht verraten: "Wir reden über einige Punkte, aber so was ist ein Prozess, der nicht von heute auf morgen umsetzbar ist."

Er ergänzt: "Wenn man gerade die Technik anschaut, die muss auch entwickelt werden. Von daher sind es eher mittel- bis langfristige Pläne, aber da ist es zu früh, darüber zu sprechen."

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