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Audi in Hockenheim: Im Rennen Top, im Qualifying Flop

13. Mai 2017 - 13:25 Uhr

Im Rennen lief es für Audi beim Saisonauftakt der DTM 2017 recht gut: Green fuhr den ersten Saisonsieg ein - An Qualifying-Performance muss noch gefeilt werden

Jamie Green
Jamie Green fuhr in Hockenheim den ersten Saisonsieg 2017 für Audi ein
© ITR

(Motorsport-Total.com) - Für Audi war es ein DTM-Auftakt mit Höhen und Tiefen: nach der ersten Qualifikation der Saison 2017 belegten die Ingolstädter zunächst die hinteren Plätze. Nur Nico Müller schaffte als Achter den Sprung in die Top 10. Die Audis kämpften sich nach vorne und mit Mike Rockenfeller stand ein Audi-Fahrer am Samstag auf dem Podium. Auch Mattias Ekström und Nico Müller schafften es unter die ersten zehn.

"Mehr Action und Spannung kann man sich kaum wünschen", fasst Audi-Motorsportchef Dieter Gass das erste Rennwochenende in Hockenheim zusammen.

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Die Ausgangslage nach dem ersten Qualifikationstraining war alles andere als rosig für die Marke mit den vier Ringen. "Da waren wir richtig schlecht", sagt er. "Drei unserer Autos standen auf den letzten drei Startplätzen. Und die anderen waren auch nicht viel weiter vorne."

Regen und Funkverbot sorgten für erschwerte Bedingungen

An der Qualifying-Performance hapert es bei den Ingolstädtern noch, daran gilt es jetzt zu arbeiten. "Es war ein sehr schwieriges Rennen am Samstag, wo wir uns zurückkämpfen mussten. Das Ergebnis war in Anbetracht dessen, wo wir gestartet sind, sehr gut", ergänzt Gass.

Einsetzender Regen in der Qualifikation und später auch im Rennen am Sonntag sorgte zusätzlich zum Funkverbot für erschwerte Bedingungen. "Es war schwierig für die Fahrer, die richtige Entscheidung zu treffen, wann er auf Regenreifen wechseln soll", sagt der Motorsportchef von Audi.

Green mit dem richtigen Riecher

Der Rosberg-Pilot und Sieger des Sonntagsrennens, Jamie Green, lag dabei goldrichtig. "Bei Jamie ging alles gut. Er hat zur richtigen Zeit die richtige Entscheidung getroffen. Darüber bin ich sehr glücklich", ergänzt der 54-Jährige. Mit Nico Müller (5.) und Mike Rockenfeller (7.) fuhren zwei weitere Audi-Piloten in die Punkteränge.

Dass die Teams durch das in der Saison 2017 eingeführte Funkverbot, bei dem von der Boxenmauer keine Hilfestellung per Funk gegeben werden darf, bringt Vor- und Nachteile mit sich. "Für das Team ist es im Vergleich zum Vorjahr nicht schwieriger geworden, weil man während dem Rennen nichts mehr machen kann, um einzugreifen", sagt Gass, der am Kommandostand gewissermaßen zum Zuschauen verdammt war.

Der Schwierigkeitsgrad für die Fahrer sei durch die neue Maßnahme gestiegen, ergänzt er. Und durch das "Nichtstun" habe er den Eindruck, dass "die Rennen jetzt doppelt so lange sind als vorher", schildert er. Und bei so viel Action und Spannung wie in beiden Rennen auf dem Hockenheimring dürfte nicht nur bei ihm das eine oder andere graue Haar gewachsen sein.

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