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Paul di Resta freut sich auf "neue DTM" 2017

22. Februar 2017 - 13:22 Uhr

Veränderte Reifen, neues DRS und mehr Power: Paul di Resta erwartet in der DTM-Saison 2017 viel Action - Wenige Neuerungen beim Test in Portimao sichtbar

Mercedes Portimao Paffett
Gary Paffett absolvierte am Dienstag viele Testrunden in Portugal
© Mercedes

(Motorsport-Total.com) - Die DTM-Hersteller Audi, BMW und Mercedes bereiten sich derzeit bei einem dreitägigen Test in Portimao auf die Saison 2017 vor (hier der Rennkalender der DTM 2017!). Bei den Probefahrten an der Algarve sind bislang allerdings nur wenige Veränderungen an den Fahrzeugen zu erkennen. Der Testträger von Audi, den am heutigen Mittwoch Loic Duval und Rene Rast fahren, gleicht dem Auto des Jahres 2016 fast wie ein Ei dem anderen.

Am Mercedes sind immerhin kleinere Neuheiten zu sehen. Die Flaps an der Front wurden umgestaltet, die Leitelemente an den Seiten gehen nicht mehr bis zur Unterkante der Tür in die Höhe. Zudem hat Mercedes wieder eine normale Aufhängung an den Seitenspiegeln verbaut. Die optisch auffälligste Veränderung wird vermutlich erst im Rennbetrieb zu erkennen sein. Das DRS wurde neu gestaltet. Neuerdings schalten die beiden Flügelelemente am Heck auf "Durchzug", es klappt nicht mehr der gesamte Flügel nach unten weg.

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Die aktuellen Autos im Testbetrieb sind nicht die endgültigen Versionen, die mit Stichtag 1. März für das Jahr homologiert werden. Die Hersteller legen ihre Karten erst nach diesem Termin auf den Tisch. "Aber selbst mit dem aktuellen Auto beim Test sind die Änderungen an der Aerodynamik schon spürbar", berichtet Paul di Resta, der am heutigen Mittwoch seine Runden in Portimao dreht. "Ich persönlich freue mich am meisten darauf, dass die Autos insgesamt schneller werden", so der Schotte.

"Wir haben etwas mehr Leistung. Zudem werden die Autos schneller, weil wir weichere Reifen haben", erklärt der Ex-DTM-Champion. "Ab sofort gibt es keine Reifenwärmer mehr. Das könnte nach den Boxenstopps für Action sorgen, wenn einige Autos auf noch kalten Reifen viel herumrutschen. Die Autos mit warmen Pneus können dann attackieren. Alles in allem sind es gute Ansätze, die von den Piloten schon früher ins Spiel gebracht worden waren", so der Mercedes-Pilot.

"Die neuen Regeln für 2017 bringen neue Würze hinein", ist sich di Resta sicher. "Am wichtigsten ist uns die Show für die Fans. Und genau dabei helfen die neuen Reifen sehr. Wir sind gespannt, wie schnell die veränderten Gummis im Qualifying und im Rennen abbauen werden. Man muss mit den Reifen vernünftig umgehen. Da kann mir meine Erfahrung bestimmt helfen, auch jene aus der Formel 1 mit den Pirelli-Reifen", gibt sich der Champion von 2010.

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