ANZEIGE
 
 
Aktuelles Top-Video

DTM Finale 2017: So jubelt der neue Meister

Aktuelle Bildergalerien
 
ANZEIGE
 
 
 
ANZEIGE
 
 
Apps zu Formel 1, MotoGP, DTM und Co. für Android, iOS und Windows Phone
Motorsport-Total.com @Twitter

Zwitschern mit viel PS!

Die wichtigsten Top-News erhalten Sie vorab über unseren Twitter-Channel @MST_Hot! Alle weiteren News aus unseren Rubriken finden Sie in unseren Twitter-Channels. Wann dürfen wir Ihnen etwas zwitschern?
Alle Twitter-Channels
Motorsport-Marktplatz
BirelART DD2 EVO 2017
Preis auf Anfrag
BirelART DD2 EVO 2017 - Verkaufe ein BirelART Chassis mit einem neuen Rotax DD2 EVO Motor.
Das Chassis ist 5 Stunden alt. Ni[...]
Sie sind hier: Home > DTM > Newsübersicht > News

Besser als die Formel 1? Piloten verteidigen DTM-Fahrerfeld

24. Dezember 2016 - 08:17 Uhr

Das DTM-Fahrerfeld wird teilweise etwas belächelt, doch Champion Marco Wittmann glaubt, dass die Serie in der Breite sogar besser aufgestellt ist als die Formel 1

Marco Wittmann
Könnten Marco Wittmann und Co. auch in der Formel 1 problemlos mithalten?
© Oliver Kremer (Pixolli)

(Motorsport-Total.com) - Die Formel 1 gilt zwar als die Königsklasse auf vier Rädern, doch fahren dort auch wirklich die besten Piloten der Welt? Davon sind nicht alle überzeugt, denn viele Fahrer in der Formel 1 haben den Ruf eines Pay-Drivers, der den Sprung in die Königsklasse nur dank des nötigen Kleingelds geschafft hat. Fakt ist, dass man heutzutage viel Geld investieren muss - oder zahlungskräftige Sponsoren braucht -, um es im Motorsport bis auf das allerhöchste Level zu bringen.

DTM-Champion Marco Wittmann ist daher davon überzeugt, dass die Formel 1 nicht das beste Fahrerfeld der Welt zu bieten hat. "Rein fahrerisch haben wir das bessere Feld in der DTM", sagt der BMW-Pilot im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' selbstbewusst und erklärt: "Du hast keine Pay-Driver. Du hast Fahrer, die von den Herstellern ausgewählt wurden, weil sie schnell sind."

ANZEIGE

"So sollte es auch in der höchsten Motorsportkategorie wie der Formel 1 eigentlich laufen", grübelt Wittmann, der es selbst nie in die Königsklasse schaffte. Er fuhr zwar in jungen Jahren in der Formel BMW und der Formel 3, wechselte von dort allerdings in die DTM. Mit zwei Titeln in drei Jahren in der Tourenwagenserie hat er sein Talent unter Beweis gestellt.

Pascal Wehrlein, seines Zeichens ebenfalls ehemaliger DTM-Champion, stimmt Wittmann mit Abstrichen durchaus aus. "Ich glaube, die Fahrer in der DTM werden vielleicht nicht unterschätzt, aber die Formel 1 ist halt die Königsklasse. Da glauben dann viele, alles was in anderen Serien fährt, ist vielleicht nicht so gut. Aber in der DTM ist das Niveau wirklich sehr hoch", versichert er.

Die Karriere von Marco Wittmann

Von den Anfängen in der Formel BMW bis zu seinen beiden DTM-Titeln - Wir blicken in unserer Fotostrecke auf die Karriere von Marco Wittmann


16.10.2016
Foto 1 von 12
Marco Wittmanns Karriere beginnt 1996 im Alter vom sechs Jahren im Kartsport. 2007 führt ihn sein Weg - mit mittlerweile 17 Jahren - in den Formelsport. Seine erste Station: Die Deutsche Formel BMW. Dort trifft er unter anderem auf seine späteren DTM-Konkurrenten Adrien Tambay und Daniel Juncadella.
Marco Wittmanns Karriere beginnt 1996 im Alter vom sechs Jahren im Kartsport. 2007 führt ihn sein Weg - mit mittlerweile 17 Jahren - in den Formelsport. Seine erste Station: Die Deutsche Formel BMW. Dort trifft er unter anderem auf seine späteren DTM-Konkurrenten Adrien Tambay und Daniel Juncadella.

"Die Fahrer liegen so eng zusammen wie in keiner anderen Serie. Die DTM steht der Formel 1 von den Fahrern in nichts nach. Klar sind die ersten paar Fahrer in der Formel 1 sensationell und extrem schnell, aber Ekström, Green, die Jungs mit Erfahrung, die sind auch in der DTM sehr schwierig zu schlagen. Da ist jeder Profi und Spezialist in seinem Bereich", erklärt Wehrlein, der seit 2016 selbst in der Formel 1 fährt.

Tatsächlich sind die beiden Serien effektiv kaum zu vergleichen, da es eine große Umstellung erfordert, von einem DTM-Boliden in ein Formel-1-Auto zu steigen - oder umgekehrt. Gute Platzierungen in der DTM sind daher keine Garantie dafür, auch in der Königsklasse vorne mitzufahren. Gleichzeitig ist in der Vergangenheit auch vielen Formel-1-Piloten der Umstieg in die DTM schwergefallen.

Artikeloptionen
Artikel bewerten