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"Haltlose" GT3-Gerüchte: Keine neue Gefahr für Japan-DTM

19. Januar 2016 - 14:42 Uhr

Dass die Super-GT auf ein GT3-Format umstellen und das DTM-Reglment über Bord werfen würde, verweist die ITR ins Reich der Fabeln - Japaner dementieren Pläne

Nissan GT3
Super-GT will angeblich GT3-Reglement: Was wird dann aus der Japan-DTM?
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Die Pläne zur Internationalisierung der DTM haben entgegen anders lautender Medienberichte keinen weiteren Rückschlag erlitten. Szenegerüchte, die Super-GT-Serie würde ab 2018 die Einführung eines GT3-Reglements in ihrer Top-Kategorie GT500 erwägen, dementiert der DTM-Dachverband ITR nach Rücksprache mit den Verantwortlichen aus Japan auf Nachfrage von 'Motorsport-Total.com' entschieden.

Was die Sache so brisant macht: Mit der Novelle wären die Bestimmungen des deutschen Championats, die im Laufe der vergangenen Jahre in Fernost Einzug erhalten haben und die Basis für gemeinsame Rennen schaffen sollen, ad acta gelegt gewesen.

Grund für das angebliche Umdenken wären zu hohe Kosten, heißt es. Einem Bericht der 'auto motor und sport' zufolge soll die Nutzung des DTM-Monocoques die Japan-Renner von Honda, Nissan und Toyota um 50 Prozent teuerer gemacht haben. Angeblich Grund genug für die drei Hersteller, über einen Umstieg auf ein GT3-Format nachzudenken, das sich im Land seit Jahrzehnten reger Beliebtheit erfreut. Weiterer Vorteil: Über entsprechende Modelle verfügen die Japaner bereits respektive sie befinden sich in der Entwicklung. Die ITR stellt mit Verweis auf die Kollegen aus Asien klar: Alle Gerüchte sind "haltlos".

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Nachdem es um Pläne für eine US-DTM in der jüngeren Vergangenheit still geworden ist, wurde die Zusammenarbeit mit der Super-GT zur Trumphkarte einer "internationalen" DTM. Zuletzt sorgte eine kostenbedingte Verschiebung der Einführung der Zweiliter-Turbomotoren in Europa auf die Saison 2019 für Zweifel - zumal die Japaner bereits seit 2014 mit einer entsprechenden Formel an den Start gehen. Ein von Super-GT-Verantwortlichen skizziertes gemeinsames Rennen 2017 in Fuji wäre auf dieser Grundlage nur mit einem Balance-of-Performance-Modell (BoP) für die aktuellen Vierliter-Sauger denkbar.

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