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Glücklich bei Audi: Ekström lobt "familiäre" Atmosphäre

18. Januar 2016 - 15:03 Uhr

Audi-Pilot Mattias Ekström lobt Sportchef Wolfgang Ullrich und verrät, dass der Österreicher immer für eine blendende Atmosphäre innerhalb des Teams sorgt

Wolfgang Ullrich
Mattias Ekström und Sportchef Wolfgang Ullrich verstehen sich bestens
© Audi

(Motorsport-Total.com) - Mattias Ekström kam 2001 im Alter von 22 Jahren in die DTM. 2016 wird der Schwede bereits in seine 16. Saison in der Meisterschaft gehen. Bemerkenswert: Seit seinem DTM-Einstieg 2001 ist der heute 37-Jährige Audi stets treu geblieben. Ekström fühlt sich bei den Ingolstädtern pudelwohl und hebt vor allem Audis Sportchef Wolfgang Ullrich lobend hervor. Der 65-Jährige, der im vergangenen Jahr wegen der Schieb-ihn-raus-Affäre am Pranger stand, sorge immer für eine gute Atmosphäre.

"Dr. Ullrich ist einer der erfolgreichsten Motorsportchefs aller Zeiten, das muss ich nicht extra erwähnen", erklärt Ekström im Gespräch mit 'Wheels by Wovka' und verrät: "Als Person ist er sehr darum bemüht, das Team, die Piloten, das Auto und so weiter zu verstehen. Er bespricht diese Dinge mit allen und versucht zu helfen. Wenn du seine Hilfe brauchst, dann ist er fast immer für dich da, was gut ist."

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"Normalerweise ist er ein sehr netter Kerl, außer du machst etwas Dummes. Dann kann er wütend werden, aber das passiert nur selten. Meistens bleibt er ruhig und versucht, eine gesunde, sportliche und familiäre Atmosphäre zu schaffen", berichtet der Schwede und ergänzt: "Vor vielen Rennen kommt er zur mir, gibt mir die Hand und sagt mir, dass er an mich glaubt und hofft, dass ich ein gutes Rennen habe."

"Als Person ist er sehr darum bemüht, das Team, die Piloten und das Auto zu verstehen."
Mattias Ekström über Wolfgang Ullrich

"Es ist schwierig, ein präzises Beispiel zu finden. Er kommt zu mir und motiviert mich und sagt, dass er mir vertraut. Das ist besonders an einem schlechten Tag immer schön zu hören. Wenn er sauer wird, dann ist es kein Geheimnis, dass ich einen dummen Fehler gemacht habe. Ich glaube, dass er niemals zu Unrecht sauer auf mich war", so der DTM-Champion von 2004 und 2007.

Einen dritten DTM-Titel jagte der Schwede bisher vergeblich. Die Saison 2014 schloss er als Vizemeister hinter BMW-Pilot Marco Wittmann ab, im vergangenen Jahr wurde er hinter Champion Pascal Wehrlein (Mercedes) und seinem Markenkollegen Jamie Green Dritter. Ekström hat allerdings bereits einen Plan, wie es 2016 mit Titel Nummer drei klappen könnte. "Ich sollte weniger Fehler machen", erklärt der Audi-Pilot.

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