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"Grüner " und japanischer: Fährt die DTM bald mit KERS?

12. Dezember 2013 - 09:52 Uhr

Die Relevanz des Themas Elektromobilität im Motorsport nimmt zu und auch die DTM könnte bald einen Schritt in diese Richtung unternehmen

Antonio Felix da Costa
Dauerthema Umwelt: Braust die DTM bald mit Elektroenergie in den Sonnenuntergang?
© BMW

(Motorsport-Total.com) - Die DTM besitzt auf technischem Gebiet ein Selbstverständnis als führende Motorsport-Serie und ist in den Bereichen Sicherheit sowie Überholhilfen auf dem neuesten Stand der Dinge. In Sachen alternative Antriebe allerdings haben sich die Hersteller bisher bedeckt gehalten und auf V8-Saugmotoren gesetzt. Bisher. Im Zuge der Vereinheitlichung des Reglements mit der Super-GT-Serie gibt es die Chance, ähnlich wie das Dauervorbild Formel 1 einen Schritt in Richtung "grünen" Motorsport zu unternehmen.

In Japan gehen die Boliden von Lexus, Nissan und Honda schon ab der kommenden Saison mit Autos, die weitgehend DTM-Vorschriften entsprechen, und Zweiliter-Turboaggregaten an den Start. Das peilt die DTM bis 2017 ebenfalls an. Es wäre die Chance, ein Rückgewinnungssystem für kinetische Energie (KERS) einzuführen. "Das Thema Elektromobilität ist eines, das bei uns sehr hoch auf der Prioritätenliste steht", sagt Jens Marquardt auf Nachfrage von 'Motorsport-Total.com'. "Wir müssen reflektieren, wie wir Schritte im Motorsport machen."

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Der BMW-Motorsportchef nennt den Antriebsstrang der DTM-Boliden explizit als in diesem Kontext relevantes Thema. Er betont, dass in der Zukunft in Europa, Japan und dann auch in der US-Ablegerserie identische Fahrzeuge unterwegs sein sollen - gerade den Asiaten scheint umweltschonende Technik ein zentrales Anliegen zu sein. "Wenn ich in Richtung der Jahre 2016 und 2017 blicke, dann werden sehr viele Serienfahrzeuge Hybrid-Autos sein und das muss dann reflektiert sein", so Marquardt. Eine kostengünstige Lösung wäre, ein KERS ähnlich dem DRS als Einheitsbauteil eines Zulieferers zur Verfügung zu stellen.

Was die weiter wenig konkreten Planungen angeht, bald mit DTM-Autos in Nordamerika unterwegs zu sein, zeigt sich der BMW-Verantwortliche zurückhaltend: "Mit der USCC (United SportsCar Championship, die den Rahmen geben soll, Anm. d. Red.) gibt es weiterhin sehr gute Gespräche." Sollte sich ein kostengünstiges Logistik-Modell finden, so sieht Marquardt den Weg geebnet, mit der "Basis-DTM" in Zukunft mehr als zehn Rennen zu fahren: "Eine Erweiterung des Kalenders steht dann nichts im Wege", erklärt er.

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