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Barcelona: DRS auf dem Prüfstand

23. März 2013 - 11:55 Uhr

Der Barcelona-Test der DTM soll wichtige Hinweise in Sachen DRS-Einsatz geben: Was würde ein solches System überhaupt bringen?

Edoardo Mortara
Perlenschnur in der DTM: Wird sich dank DRS etwas daran ändern können?
© Audi

(Motorsport-Total.com) - Die DTM will ab der Saison 2013 noch mehr Action bieten. Die neuen Fahrzeuge der drei Hersteller lagen im vergangenen Jahr extrem dich beieinander. Für die Spannung in der Zeitenjagd ist dies gut, für Überholmanöver im Rennen eher weniger. Die DTM will Positionswechsel erleichtern. Einerseits möchte man nach dem Vorbild der Formel 1 eine zweite Reifenmischung ("Option-Tyre") einführen, auf der anderen Seite könnte ein DRS ("Drag Reduction System") zum Einsatz kommen.

Der verstellbare Heckflügel wird bei den Testfahrten in der kommenden Woche in Barcelona auf dem Prüfstein stehen. Die bisherigen Versuche mit dem DRS waren nicht allzu überzeugend, dennoch verfolgt man diesen Weg weiter. "Es ist dermaßen eng, sodass das Überholen immer schwieriger wird. Die Fans würden etwas wie DRS sicherlich mögen", meint Mercedes-Frontmann Gary Paffett. "Wenn es funktioniert, dann ist es eine tolle Idee", stimmt Audi-Pilot Adrien Tambay zu.

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Allerdings sind nicht alle Beteiligten von dem System überzeugt. "Ich weiß nicht, was das großartig ändern sollte", erklärt ein DTM-Teamchef, der in diesem Zusammenhang nicht namentlich genannt werden möchte, im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. Er erklärt: "Erstens verringert sich der Luftwiderstand aufgrund der aerodynamischen Voraussetzungen in der DTM gar nicht entscheidend, zweitens liegt das Problem der mangelnden Überholmanöver eher an den Strecken als an den Autos und Fahrern."

Berechnungen auf Grundlage des zuletzt getesteten DRS-Flügels haben ergeben, dass der Geschwindigkeitsüberschuss des hinterherfahrenden Autos äußerst gering ausfallen würde. "Man könnte maximal daneben fahren, aber sicherlich nicht vorbei", berichtet ein Insider. Beim Blick auf den Kalender der DTM 2013 heißt es vom DRS-kritischen Teamchef: "Höchstens auf der Hälfte der Strecken würde DRS ein ganz bisschen bringen. Aber man zeige mir mal eine Stelle, wo man bisher nicht überholen kann, mit flach gestelltem Flügel dann aber schon. In Brands Hatch wird es weiterhin Prozessionen geben."

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