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Zanardi: Historische Fahrt im goldenen BMW M3 DTM

08. November 2012 - 18:55 Uhr

Alex Zanardi legte auf dem Nürburgring 32 Runden am Steuer eines eigens für ihn umgebauten BMW M3 DTM zurück - Zufriedenheit bei Fahrer und Hersteller

Alessandro Zanardi
Um 14:22 Uhr verließ Alex Zanardi mit dem goldenen BMW M3 DTM die Box
© BMW

(Motorsport-Total.com) - Um 14:22 Uhr war es soweit: Bei typischem Herbstwetter in der Eifel fuhr Alex Zanardi auf dem Nürburgring zum ersten Mal am Steuer des BMW M3 DTM aus der Box. Bereits nach wenigen Runden der Eingewöhnung war der 46-Jährige wieder ganz der alte Rennfahrer. Mit jedem zusätzlichen Umlauf kam er immer besser mit dem Fahrzeug zurecht und absolvierte insgesamt 32 Demonstrationsrunden.

BMW würdigte mit dieser einmaligen Gelegenheit die herausragenden sportlichen Leistungen Zanardis, der bei den paralympischen Spielen in London auf dem Handbike zweimal Gold und einmal Silber gewonnen hatte. Passend zum Anlass ging der M3 DTM im eigens für Zanardi entworfenen, goldenen Design auf die Strecke. Neben dem Konterfei des Italieners auf der Motorhaube waren auf dem Dach des Autos die drei Medaillen zu sehen, die sich der nach seinem schweren ChampCar-Unfall 2001 auf dem EuroSpeedway Lausitz beinamputierte Zanardi bei den Handbike-Wettbewerben im Sommer gesichert hatte.

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"Ich bin überglücklich, dass ich heute die Gelegenheit hatte, den BMW M3 DTM zu fahren", so Zanardi. "Dies ist ein ganz besonderer Tag für mich und die Erinnerung daran werde ich für immer in meinem Herzen tragen. Ich danke allen bei BMW, die mir diesen besonderen Moment ermöglicht haben. Es war eine Herausforderung, das Fahrzeug auf meine Bedürfnisse anzupassen und ich bin überrascht, wie schnell die BMW-Ingenieure die notwendigen Umbauarbeiten bewältigt haben."

"Die Jungs haben das klasse hinbekommen", setzt Zanardi fort und versichert: "Ich hatte großen Spaß auf der Strecke. Als ich dieses goldene Auto zum ersten Mal gesehen habe, war ich überwältigt. Die Leidenschaft, Rennen zu fahren, ist noch immer in mir. Ich weiß aber nicht, ob aus dieser Demofahrt mehr wird, denn das Niveau in der DTM ist vielleicht aufgrund meines fortgeschrittenen Alters doch zu hoch. Deshalb steht für mich nach der heutigen Fahrt etwas ganz anderes im Vordergrund: Ich habe erneut gespürt, dass die BMW-Familie hinter mir steht und mich liebt. Das hat sie mit diesem Tag wieder einmal gezeigt."

Auch BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt ist zufrieden: "Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam mit Alex Zanardi dieses Abenteuer erfolgreich in Angriff genommen haben. Er ist seit langen Jahren ein hoch geschätztes Mitglied der BMW-Motorsport-Familie und zugleich ein Vorbild für uns alle. Denn trotz seines Handicaps gibt es keine Herausforderung, die er nicht voller Optimismus angeht und mit Bravour bewältigt. Seine Medaillen bei den paralympischen Spielen in London sind dafür ebenso ein Beispiel wie die vier Laufsiege, die er für BMW Motorsport in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft eingefahren hat. Wie man heute gesehen hat, war auch die Herausforderung, den technisch komplexen BMW M3 DTM zu fahren, kein Hindernis für ihn."

Nach dem DTM-Saisonfinale in Hockenheim, bei dem BMW den Gewinn des Fahrer-, Team- und Herstellertitels perfekt gemacht hatte, widmeten sich die Ingenieure von BMW Motorsport den Vorbereitungen für diese besondere Fahrt. Während die erfolgten Umbauten am M3 DTM für einen Einsatz unter Rennbedingungen nicht geeignet wären, ermöglichten sie Zanardi eine einmalige Demonstrationsfahrt auf dem Nürburgring.

Gas- und Kupplungspedal waren entfernt und das Bremspedal nach rechts verschoben worden, damit der Italiener mit seiner rechten Prothese bremsen konnte. Das Gas betätigte er mit der linken Hand am Lenkrad, mit der rechten Hand wählte er durch Drücken und Ziehen der Schaltwippe die Gänge. Die Betätigung der pneumatisch-hydraulischen Kupplung befand sich auf der Schaltkonsole.

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