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Qualifying: Farfus toppt die Topstars

20. Oktober 2012 - 15:13 Uhr

Valencia-Sieger Augusto Farfus (BMW) setzt sich in der letzten Zeitenjagd des Jahres gegen die Titelkandidaten Gary Paffett (Mercedes) und Bruno Spengler (BMW) durch

Augusto Farfus
Augusto Farfus konnte sich gegen die beiden Titelkandidaten durchsetzen
© BMW

(Motorsport-Total.com) - Das Saisonfinale in Hockenheim wird zum großen Showdown. Die beiden Titelkandidaten Gary Paffett (Mercedes) und Bruno Spengler (BMW) gaben sich im Qualifying am Samstag keine Blöße. Der Brite wird das letzte Rennen der DTM-Saison von Startplatz zwei aufnehmen, sein Kontrahent aus Kanada steht einen Rang dahinter. Einzig der momentan in Topform agierende BMW-Pilot Augusto Farfus fuhr im Shootout der besten vier Piloten noch schneller.

Den letzten Qualifikationsabschnitt hatte Mattias Ekström als letzter verbliebener Audi-Pilot eröffnet. Der Schwede pilotierte seinen Audi A5 solide um den Kurs, ohne sichtbare Fahrfehler. Allerdings waren seine Reifen nicht mehr im besten Zustand, sodass er nur eine Zeit von 1:34.627 Minuten markieren konnte. Als zweiter Starter im Shootout ging Paffett auf die Bahn, der sich in Q3 auf Platz drei gesetzt hatte.

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Der Brite fuhr bereits im ersten Sektor schneller als Ekström, packte im zweiten Streckenabschnitt reichlich Vorsprung drauf. Anschließend leistete sich Paffett im Motodrom einen kleinen Fehler. Dennoch: 1:34.261 Minuten - meilenweit vor Audi-Sperrspitze Ekström. "War niocht schlecht", so das Urteil von Paffett. Als dritter Pilot ging Spengler auf seine schnelle Runde. Was folgte, war regelrecht filmreif.

Der Kanadier wuchtete seinen BMW sauber um den Kurs, lag bei allen Zwischenzeiten dicht am Hauptkonkurrenten, aber hatte auf dem Zielstrich genau 0,007 Sekunden Rückstand. Ein Duell auf absoluter Augenhöhe - genau das, was sich alle Fans wünschen. "Ich bin direkt hinter ihn. Ich bin in der besten Ausgangsposition, um ihn überholen zu können. Das ist ein ganz gutes Ergebnis", so Spengler. "Ich freue mich auf das Rennen. Das wird ein interessanter Kampf."

Ein Start der beiden Titelkandidaten aus der ersten Reihe hätte das Finale beinahe unglaubwürdig erscheinen lassen wie einen billigen Hollywood-Streifen, aber so kam es schließlich auch nicht. Augusto Farfus unterstrich seine Bestform nach dem Sieg in Valencia noch einmal. Der Brasilianer arbeitete sich chirurgisch genau durch die Hockenheim-Kurven und markierte in 1:34.140 Minuten die Bestzeit. "Nicht schlecht, oder?", lachte Farfus anschließend im Boxenfunk.

Der dritte Anwärter auf den Titel kann seine Ambitionen wohl endgültig abhaken. Jamie Green schaffte es nur auf Startplatz zehn. "Das war nicht so gut, ich war nicht schnell genug. Q2 war okay, aber in Q3 hatte ich nicht genug Grip. Mit der Balance des Autos war ich auch nicht so ganz zufrieden", so der Brite. "Wenn mein Auto nach der ersten Runde noch in einem Stück ist, dann habe ich noch Chancen."

"Sein Startplatz ist nicht ideal", kommentiert Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug das mäßige Abschneiden von Green. Mit Blick auf das Duell an der Spitze fügt er an: "Die beiden mit den besten Chancen sind ganz nahe beieinander, mehr können sich die Fans nicht wünschen." Hinter den Top-4 präsentierte sich Joey Hand (BMW) bärenstark als Fünfter. Der Amerikaner setzte sich in Q3 hauchdünn gegen seinen RMG-Kollegen Martin Tomczyk durch. Dirk Werner stellte seinen BMW auf Rang sieben.

Als beste Audi-Vertreter hinter Ekström konnten Timo Scheider und Edoardo Mortara auf den Plätzen acht und neun immerhin noch Schadensbegrenzung betreiben. Vor allem Scheider dürfte damit leben können, denn der zweimalige Champion hatte am Morgen große Probleme gehabt und sich auf den letzten Drücker überhaupt in das Top-10-Qualifying fahren können. Damit stürzte er allerdings seinen Kollegen Filipe Albuquerque auf den undankbaren elften Platz.

Für Mercedes-Star Ralf Schumacher war bereits im ersten Abschnitt ein schnelles Ende des Qualifyings gekommen. Der Ex-Formel-1-Pilot hielt sich bis kurz vor Schluss auf Rang 16, wurde dann aber auf den letzten Drücker von Scheider verdrängt. Die Mercedes-Kollegen Robert Wickens und Roberto Merhi, Audi-Pilot Miguel Molina sowie die beiden sich aus der DTM verabschiedenden Schotten David Coulthard und Susie Wolff verabschiedeten sich ebenfalls nach Q1.

Das letzte Rennen der aktuellen DTM-Saison wird am Sonntag um 14:00 Uhr gestartet. Spätestens 42 Runden später ist sicher, wer den Fahrertitel 2012 und wer die Markenmeisterschaft gewonnen hat. Die Saison endet mit einer großen Party der DTM-Dachorganisation ITR am späten Sonntagabend.

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