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BMW-Piloten besuchen Technikmuseum in Sinsheim

18. Oktober 2012 - 20:38 Uhr

Blick in die Geschichte: Fünf der sechs BMW-Piloten besuchten einen Tag vor dem DTM-Saisonfinale in Hockenheim das Auto-und-Technikmuseum in Sinsheim

Dirk Werner, Andy Priaulx, Joey Hand, Martin Tomczyk, Augusto Farfus
Die BMW-Piloten Priaulx, Hand, Tomcyzk, Farfus, Werner mit der BMW R47
© BMW

(Motorsport-Total.com) - Einen Tag vor dem Start ins letzte DTM-Rennwochenende des Jahres auf dem Hockenheimring haben sich die BMW-Fahrer mit einem Besuch im Auto-und-Technikmuseum Sinsheim auf das große Saisonfinale eingestimmt. Technik, Tradition und vor allem Geschwindigkeit: Während Bruno Spengler an einer offiziellen Pressekonferenz an der Strecke teilnahm, machten Augusto Farfus, Joey Hand, Andy Priaulx, Martin Tomczyk und Dirk Werner einen Rundgang auf dem 50.000 Quadratmeter großen Gelände mit über 3.000 Exponaten.

Inmitten zahlreicher seltener und wertvoller Fahrzeuge aus der Welt des Motorsports wurden die Rennfahrer selbst wieder zu Fans. Sie bewunderten jedoch nicht nur die Ausstellung, die neben Rennwagen auch Oldtimer, Sportwagen, Motorräder, Flugzeuge und viele andere technische Meisterwerke bietet, sondern wurden auch selbst aktiv. Das Quintett posierte gemeinsam mit der "Blue Flame", jenem raketenbetriebenen Fahrzeug, das 1970 mit 1.014 km/h einen Geschwindigkeitsweltrekord auf dem Boden aufgestellt hatte. Danach nahmen die DTM-Piloten auf einem BMW R47 Renngespann Platz, einem Motorrad-Klassiker aus dem Jahr 1927.

"So kurz vor Beginn des Wochenendes in Hockenheim war dieser Besuch noch einmal eine sehr schöne Abwechslung", sagt Tomczyk und gesteht: "Wir Fahrer sind auch abseits der Strecke an Technik interessiert, das liegt uns im Blut. Deshalb war das ein spannender Ausflug. Ich bin nicht nur Rennfahrer, sondern auch privat ein großer Autofan. Viele Legenden von früher aus der Nähe zu sehen und anfassen zu dürfen, fand ich sehr beeindruckend."

Tomczyk, Farfus, Hand, Priaulx und Werner drängten sich gemeinsam in eine BMW Isetta 300 und hatten dabei jede Menge Spaß. "In unseren DTM-Autos haben wir ja nicht gerade viel Platz", meint Farfus - vor knapp drei Wochen Sieger des neunten Saisonrennens in Valencia. "Im Vergleich zu der BMW Isetta sind unsere Rennwagen aber fast noch komfortabel. Ich bin froh, dass ich in meinem Auto allein sitze und nicht noch drei Beifahrer habe", so der Brasilianer.

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Auch die Fans und Besucher des Museums kamen nicht zu kurz. Im Anschluss an den Besuch der Ausstellung standen die BMW-Piloten im Foyer für Autogrammwünsche, Fotos und lockere Gespräche zur Verfügung.

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