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Rule, Britannia! Paffett und Green regieren am Norisring

30. Juni 2012 - 17:13 Uhr

Das Mercedes-Duo von der Insel war ein Mal mehr nicht zu schlagen: In Nürnberg sicherten sich die beiden bei enormer Hitze die erste Startreihe

Gary Paffett, Jaime Green
Zwei Mal Großbritannien in Reihe eins: Gary Paffett (links) und Jaime Green
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Gary Paffett schnaufte nicht nur wegen den Entscheidungen um Hunderstelsekunden, die am Samstagnachmittag alle vier Qualifying-Sessions am Norisring geprägt hatten, ordentlich durch. "Es war so knapp die ganze Zeit. Ich habe es gerade so in das Einzelzeitfahren geschafft. Und dann ist es doch noch ein perfekter Tag geworden", meint ein schweißgebadeter Meisterschaftsführender im 'Ersten'. Temperaturen von bis zu 80 Grad im Cockpit hatten Paffett sichtbar zugesetzt.

Dem Mercedes-Piloten reichte eine Rundenzeit von 49,139 Sekunden auf gebrauchten Reifen für die neunte Pole-Position seiner DTM-Karriere. "Bei jedem, der vorbeikam, wurde es besser für mich", schildert der 31-Jährige. Nur 0,032 Sekunden langsamer war Landsmann und Teamkollege Jaime Green, dessen Fazit ähnlich positiv ausfällt: "Ich war konstant schnell und bin mit Startreihe eins glücklich für morgen", bilanziert er.

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Dass er am Norisring jedes Jahr aufs Neue in Topform ist, kann sich Green kaum erklären - auch, wenn er sich am Samstag Paffett geschlagen geben musste: "Gute Frage. Ich bin einfach immer stark hier, heute in allen Sessions", sagt er und würdigt auch sein C-Klasse Coupé und dessen Vorbereitung durch die HWA-Mannschaft: "Dieses Auto ist sehr gut hier, Mercedes hat die vergangenen neun Rennen gewonnen."

Ähnlich glücklich zeigt sich auch Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug: "Es war so eng, wir haben es dann aber hinbekommen, dabei sind wir noch nicht einmal als Letzte gefahren. Da ist die Strecke am Besten", streicht er die Leistung seiner Piloten heraus. "Das haben die Jungs gut gemacht." Es war die 111. Pole für Mercedes in der DTM und zwar im 111. Jahr Motorsport bei der Marke mit dem Stern. "Bei diesem Prestigekampf die erste Reihe herauszufahren, ist klasse", jubelt Haug.

Punkte gibt es aber erst am Sonntag. Und von denen wünscht sich Paffett gleich 25: "Ich will den dritten Sieg für mich, das ist klar." Trotz seiner klaren Führung in der Meisterschaft will der Brite weiter auf Angriff fahren. "Man kann nie auf Sicherheit gehen, sondern muss immer alles geben. Wir hatten einen super Tag." Auch Haug genießt den Augenblick: "Heute ist heute, und heute waren wir die Besten."

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