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Haug über Junioren: "Sie schlagen sich ganz wacker"

16. Mai 2012 - 10:45 Uhr

Norbert Haug attestiert seinen drei DTM-Junioren ordentliche Leistungen und betont den Wert der Nachwuchsförderung bei Mercedes

Michael Schumacher, Christian Vietoris, Robert Wickens, Roberto Merhi
Die aktuellen Mercedes-Junioren mit ihrem Vorgänger Michael Schumacher
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Anfang der 1990er-Jahre war das Mercedes-Juniorteam die Brutstätte für spätere Formel-1-Stars. Mit Einsätzen in der Sportwagen-Weltmeisterschaft bildete Mercedes junge Piloten wie Michael Schumacher, Karl Wendlinger und Heinz-Harald Frentzen für ihre Rennfahrerkarriere aus. Alle drei sollten später in der Formel 1 und in anderen Rennserien von sich reden machen. Rund 20 Jahre später gibt es in dieser Saison wieder ein Mercedes-Juniorteam, diesmal in der DTM mit den Piloten Christian Vietoris, Roberto Merhi und Robert Wickens.

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug erklärt, dass es sich dabei nicht um eine PR-Aktion handelt, auch wenn die drei Nachwuchsfahrer bereits bei einem Fotoshooting professionell in Szene gesetzt wurden. "Wir haben das nicht wiederbelebt, weil wir sagen wollten '20 Jahre nach dem Junior-Team mit Schumacher und Co. gibt es jetzt wieder ein neues'", sagt Haug auf Nachfrage von 'Motorsport-Total.com'. "Es gab immer wieder diese Juniorenförderung, und wir dachten, es wäre jetzt eine gute Gelegenheit, in der ersten Phase dieser neuen DTM-Ära eine Neuauflage des Juniorteams zu machen."

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Haug betont, dass die Jugendförderung bei Mercedes auch in den vergangenen Jahren immer einen hohen Stellenwert hatte. "Insgesamt finde ich es richtig, dass wir mit den Junioren Aufbauarbeit betreiben, das war immer unser Ziel", sagt der Motorsportchef und zählt einige Beispiels aus der Vergangenheit auf. "Wir haben das immer weiter gepflegt, damals mit Dario Franchitti, Jan Magnussen, Sandy Grau und so weiter."

Zur Leistung seiner aktuellen Junioren sagt Haug. "Sie schlagen sich ganz wacker und haben sicherlich schon einige Highlights gezeigt. Der Robert war am Lausitzring sehr gut unterwegs, bis er ein technisches Problem hatte. Roberto hat auch Potenzial, das hat er in der Formel 3 gezeigt." Bisher steht ein vierter Platz von Vietrois beim Saisonauftakt in Hockenheim zu Buche, seine beiden Kollegen blieben Punkte in den ersten beiden Rennen verwehrt.

"Dass ein Lernprozess dazugehört, ist vollkommen klar", betont Haug. Während Vietoris bereits im zweiten Jahr in der DTM fährt, sind die Tourenwagen für Wickens und Merhi eine völlig neue Welt. Beide stiegen jedoch als amtierende Titelträger aus dem Formelsport in die DTM auf. Merhi gewann 2011 die Formel-3-Euroserie, Wickens setzte sich in der Renault-World-Series gegen die aktuellen Formel-1-Piloten Jean-Eric Vergne und Daniel Ricciardo durch.

Haug erinnert jedoch daran, dass die Situation für Neueinsteiger wegen der hohen Leistungsdichte in der DTM nicht einfach sei. "Es gibt viele gleichstarke Autos, auch bei der Konkurrenz gibt es Veränderungen von einem vorderen Platz nach ganz hinten. Damit müssen sich Teams und Fahrer auseinandersetzen."

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