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Reinhold: "Mit guten Leuten kann man alles schaffen"

10. Januar 2012 - 08:34 Uhr

RMG-Teamchef Stefan Reinhold und der große Schritt in die DTM: Aufbau des Unternehmens, Verpflichtung der Fachleute und die ersten Tests

Stefan Reinhold geht mit dem neuen Team RMG für BMW an den Start
© BMW

(Motorsport-Total.com) - Seit Juli 2011 wird der neue BMW M3 DTM auf verschiedenen Rennstrecken in Europa getestet. Zu Beginn agierte man mit einem Fahrzeug, seit dem vergangenen September rollen jedoch drei Autos. Seit den ersten gemeinsamen Testfahrten aller drei DTM-Hersteller auf dem Lausitzring sind die drei Einsatzteams von BMW im Dauereinsatz. Für die Teams Schnitzer und RBM waren die generellen Abläufe nicht unbekannt, für das brandneue Team RMG (Reinhold Motorsport GmbH) jedoch schon.

Das Team war innerhalb kürzester Zeit von Stefan Reinhold aufgebaut worden. Der gelernte Maschinenbau-Ingenieur hatte schon immer den Traum vom eigenen Rennstall. Reinhold konnte sich diesen Traum im Zuge der Rückkehr von BMW in die DTM erfüllen. Er bewarb sich mit seinem Konzept, stellte seine Ideen vor und bekam schließlich genau vor einem Jahr die Zusage aus München - RMG war geboren.

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"Ich hatte recht gut vorgearbeitet, somit konnte ich sofort durchstarten", erklärt Reinhold im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Mir war immer klar: Wenn ich zu lange warte, wird es später mein Problem. Ich musste schnell Gas geben. Anfangs war ein Unternehmen zu gründen, dann die Immobilie sichern, Telefon, Internet und sonstiges organisieren. Dann habe ich Equipment oder zum Beispiel die LKWs recht frühzeitig bestellt."

Die richtigen Leute am richtigen Ort

RMG übernahm eine großzügige Werkshalle auf dem Zakspeed-Gelände in Niederzissen. Stefan Reinhold bleibt somit seiner Heimat treu. Der BMW-Fan machte am Nürburgring wichtige Schritte in seiner motorsportlichen Karriere. Reinhold war 1998 und 1999 Leiter der Konstruktion bei Zakspeed, baute den damaligen Renn-Volvo mit auf. Es folgte später der Wechsel zu Toyota, wo er unter anderem als Systemingenieur in der Formel 1 aktiv war.

Nach dem Ausstieg der Japaner aus der Formel 1 kehrte Reinhold in die Eifel zurück. Bei Phoenix betreute er den Bilstein-Audi R8 beim Nordschleifen-Einsatz. Die Beziehungen zum Team von Ernst Moser sind nach wie vor eng, auch wenn man sich 2012 als Konkurrenten auf den DTM-Strecken begegnet. "Die Rolle als Teamchef ändert für mich nichts. Wichtig ist, dass wir als Team gute Arbeit leisten", sagt Reinhold mit Blick auf das Premierenjahr. "Ich möchte einfach nur, dass wir es gut machen und Rennen gewinnen."

BMW kommt sicherlich mit einem guten technischen Paket zurück in die DTM, hat aber im Vergleich zu Audi und Mercedes einen gewissen Erfahrungsrückstand, wenn es um Strategien und Abläufe in der modernen DTM geht. "Mit einer guten Mannschaft kann man alles schaffen", sagt der RMG-Teamchef. "Wenn man Leute hat, die genau wissen, was sie tun, dann klappt das. Ich bin mir dessen sehr sicher." Im Testbetrieb agiert RMG mit 15 Mitarbeitern, im Rennbetrieb werden es später 26 sein.

Auf die Verpflichtung der entsprechenden Fachleute legte Reinhold großen Wert. Schon vor der endgültigen Zusage von BMW klopfte er bei seinen Wunschkandidaten unter anderem aus der Formel 1 und der DTM an. "Ich hatte meinen Kreis um mich, und ich habe jederzeit gedacht: 'Okay, wenn diese Jungs dabei sind, dann kriegt man das hin'. Als die entsprechende Mitteilung von BMW kam, kamen hier reichlich Bewerbungen. Aber: Wir sind voll."

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