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"Schrecklicher Fehler" führt zu massivem Dakar-Crash

Bryce Menzies nimmt die Schuld für den schweren Unfall bei der zweiten Etappe der Rallye Dakar auf sich: "Ich hätte besser auf meinen Beifahrer gehört"

(Motorsport-Total.com) - Dakar-Rookie Bryce Menzies sucht nach seinem schweren Unfall bei der zweiten Etappe der Rallye Dakar 2018 nicht nach Ausreden und nimmt die Schuld auf sich. Der US-Amerikaner hatte sich am Sonntag mit seinem Mini Buggy mehrfach überschlagen, wobei das Auto völlig zerstört wurde. Während Menzies den schweren Unfall unverletzt überstand, musste sein Beifahrer Peter Mortensen mit einem gebrochenen Knöchel ins Krankenhaus gebracht werden.

Bryce Menzies

Der zerstörte Mini Buggy von Bryce Menzies nach dem Unfall

"Bei mir sind nur das Ego und die Gefühle verletzt, aber mein Beifahrer hat sich den Knöchel gebrochen. Für ihn tut es mir leid, denn er hat mich gewarnt. Ich hätte besser auf ihn gehört", ist Menzies nach dem Crash untröstlich. Denn der Sprung, der seinen Mini Buggy nur zwei Kilometer nach dem Start der Etappe aushebelte, war im Roadbook verzeichnet.

"Mein Beifahrer hat mich zweimal gewarnt, aber der Sprung sah kleiner aus als er tatsächlich war", berichtet Menzies. "Wir sind ziemlich schnell darüber gefahren. Dabei wurde das Heck ausgehebelt, wir haben mit dem vorderen Stoßfänger aufgesetzt und uns dann wohl sieben oder achtmal überschlagen."

So nahm seine erste Teilnahme an der Marathon-Rallye ein jähes Ende. "So wollte ich meine erste Dakar nicht beenden. Ich hatte mich so auf den Rest der Rallye gefreut, habe dann aber einen schrecklichen Fehler gemacht", sagt Menzies.

Der Unfall des US-Amerikaners war nicht der einzige Rückschlag, den das deutsche X-raid-Team am Sonntag verkraften musste, denn darüber hinaus kollidierten ausgerechnet die beiden Teamkollegen Yazeed Al-Rajhi (Mini Buggy) und Boris Garafulic (Mini John Cooper Works) miteinander.

"Es geht uns allen gut", gibt Al-Rajhis deutscher Beifahrer Timo Gottschalk Entwarnung. "Der Unfall war ziemlich hart, aber wir konnten ihn nicht vermeiden, denn wir haben uns gegensietig nicht gesehen", so Gottschalk. "Wir sind die Düne hinaufgefahren und haben uns oben getroffen."

Ehe die beiden beschädigten Autos im Anschluss an den Unfall wieder fahrtüchtig waren, vergingen gut sechs Stunden. "Es hat ziemlich lange gedauert, das Auto von der Stelle zu bekommen, ehe wir die Teile austauschen konnten", so Gottschalk. "Es war kein einfacher Platz zum Arbeiten."

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