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LMP2-Helden in Le Mans begeistern FIA-Präsident Jean Todt

Ein neues LMP2-Team mit unbekannten Fahrern führt plötzlich die 24 Stunden von Le Mans an: Für FIA-Präsident Jean Todt war das Werbung für den Sport

(Motorsport-Total.com) - Eine Zeit lang lag bei den 24 Stunden von Le Mans eine Sensation in der Luft. Nachdem Andre Lotterer am Sonntagmorgen am Steuer des Porsche #1 mit einem Motorschaden ausgerollt war, führte plötzlich der Oreca-Gibson des Teams Jackie-Chan-DC-Racing mit dem 19-Jährigen Thomas Laurent das Rennen an. Zwar wurden der junge Franzose und seine Teamkollegen Oliver Jarvis und Ho-Pin Tung letztlich noch vom Porsche #2 abgefangen, doch über den sensationellen Gesamtrang zwei der LMP2-Mannschaft freute sich auch FIA-Präsident Jean Todt.

David Cheng, Alex Brundle, Tristan Gommendy, Thomas Laurent, Oliver Jarvis

Das LMP2-Team von Jackie Chan war in Le Mans der Sieger der Herzen

"Es ist toll wenn plötzlich Teams und Fahrer vorne auftauchen, von denen man noch nie gehört hat", so Todt am Rande der FIA-Sportkonferenz in Genf. "Das hat wieder einmal gezeigt, dass der Rennsport unberechenbar ist. Und das ist gut", freut sich Todt über den Rennverlauf der 24 Stunden von Le Mans.

Die Tatsache, dass nach den Problemen der LMP1-Fahrzeuge zwischenzeitlich Underdogs aus der LMP2-Klasse die Gesamtführung inne hatten und auf dem Podium landeten, habe dem Rennen laut Todt die richtige Würze gegeben.

"Die Leute beschweren sich oft über Dominanz und sagen: 'Wir kennen das Ergebnis schon vorher.' Dieses Ergebnis hätte aber niemand vorhergesagt", ist sich der Franzose sicher. "Es war eine packende Aufholjagd von Porsche und insgesamt ein tolles Rennen."

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