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Solberg: "Podium ist wichtig für das ganze Team"

Privatier Petter Solberg hat auf Sardinien seinen ersten Podestplatz 2011 geholt - Das Ergebnis wirkt auf die ganze Mannschaft motivierend

(Motorsport-Total.com) - Auf Sardinien kletterte Petter Solberg zum ersten Mal in dieser Saison auf das Podium, nachdem der Norweger von ganz großen Problemen und Pech verschont blieb. Am ersten Tag gab es zwar Schwierigkeiten mit dem Turbo, aber der Privatier konnte mit den Werksautos von Citroen und Ford mithalten und kämpfte in den Top 4 mit. Schließlich wurde es der dritte Rang. Ohne dieses technische Problem wäre vielleicht noch mehr möglich gewesen.

Petter Solberg

Im Ziel durfte Citroen-Pilot Petter Solberg über den dritten Platz jubeln Zoom

"Ich bin sehr glücklich, denn ich hatte einen schwierigen Start in die Saison", sagt Solberg erleichtert im Ziel. "Mein Speed war in den Prüfungen gut, aber wir hatten nicht immer eine saubere Strecke. Es hat Spaß gemacht und wir sind auf dem Podium gelandet. Ich habe angegriffen und bin sehr glücklich darüber."

Die technischen Probleme warfen Solberg zurück, aber in gewohnter Weise gab der Weltmeister von 2003 nicht auf und startete eine Aufholjagd. "Ein Rohr beim Turbo ist lose geworden. Wir haben uns die Zwischenzeiten angesehen und ich war sehr glücklich, weil ich voll angegriffen habe. Es macht nichts. Wir haben viel Zeit verloren, aber ich kann mich nicht beschweren, wenn ich von Platz zehn auf drei fahre."

Am Ende wollte Solberg bei der Powerstage einen der Extrapunkte ergattern. Das klappte aber nicht. "Es gab keine Probleme", sagt Co-Pilot Chris Patterson. "Wir waren nur schockiert als wir die Zeit von Jari-Matti gesehen haben. Wir dachten uns, okay es wird der dritte Platz. Es gab keinen Grund, um noch mehr anzugreifen. Als wir Jari-Mattis Zeit gesehen haben, wussten wir, dass wir nicht noch mehr tun konnten."


Fotos: Petter Solberg, WRC: Rallye Italien


Im Verlauf der Rallye wurde auch am Citroen DS3 WRC gearbeitet. "Wir haben am Radsturz gefeilt. Ich verschleiße auf den langen Etappen die Außenseite der Reifen zu stark", sagt Solberg. "Bei der ersten Zwischenzeit bin ich der Schnellste, aber in den harten Sektionen kann ich das Tempo nicht halten. Ich kann mich nicht so an die Reifen lehnen, wie ich will. Ein veränderter Radsturz wird dabei helfen."

Auf Platz eins hat Sebastien Loeb (Citroen) die Rallye von der Spitze kontrolliert - für eine Schotterveranstaltung eine Seltenheit. Überrascht ist Solberg davon aber nicht. "Nein. Es sind die kleinen Dinge. Wenn sie für dich arbeiten, dann ist alles möglich. Man sieht das bei Loeb. Er fährt gut, aber es läuft auch alles für ihn. Man darf aber nicht zuviel darüber nachdenken."

Als nächstes geht es nach Argentinien. Seit fast einem Jahr arbeiten Patterson und Solberg bereits zusammen. "Es war interessant und natürlich auch anstrengend", so der Co-Pilot. "Wir kennen alle Petter und wissen wie er ist. Wir kommen gut miteinander aus. Ich glaube, wir genießen die Herausforderungen der Rallyes. Wir sind ein Team, arbeiten gut zusammen, also ist alles gut."

Solberg will endlich wieder gewinnen und den Schwung nach Südamerika mitnehmen. "Wir müssen mehr aufdrehen. Vielleicht tun das die anderen Piloten die ganze Zeit und versuchen ein Spiel zu spielen. Ich bin glücklich für meine Sponsoren, alle wissen, wie schwierig die Finanzierung ist. Der dritte Platz ist für das ganze Team wichtig und motivierend."

"Wir sind sehr glücklich und hätten uns nicht mehr wünschen können. In der Weltmeisterschaft ist es schwierig, weil wir seit dem Saisonstart einige Probleme hatten. Es ist ein langes Jahr. Ich habe gute Hoffnungen für Argentinien. Vor der Rallye absolvieren wir einen Zweitagestest. Hoffentlich finden wir mehr Speed."

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