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Al-Attiyah letzter IRC-Sieger, Mikkelsen Champion

Dakar-Sieger Nasser Al-Attiyah gewinnt auf Zypern den letzten Lauf zur IRC - Andreas Aigner wird in der Produktionswagen-Meisterschaft nach Defekt nur Zweiter

(Motorsport-Total.com) - Am vergangenen Wochenende fand mit der Rallye Zypern der letzte Lauf der Intercontinental-Rally-Challenge (IRC) ab, die im kommenden Jahr durch die neue Europameisterschaft abgelöst wird. Als letzter IRC-Sieger geht Nasser Al-Attiyah in die Geschichtsbücher ein. Der Mann aus Katar setzte sich am Steuer eines Ford Fiesta RRC gegen Skoda-Pilot Andreas Mikkelsen durch. Nach mehreren Reifenschäden am Samstag war der Norweger mit einem Rückstand von 90 Sekunden auf Al-Attiyah in den Schlusstag der Rallye gestartet.

Nasser Al-Attiyah

Nasser Al-Attiyah gewann auf Zypern den letzten IRC-Lauf Zoom

Den Rückstand hatte Mikkelsen bis zum Mittag schon auf die Hälfte reduziert, als ihn ein Abflug auf der Wertungsprüfung "Prodromi" aus allen Siegesträumen riss. So ging der Sieg Al-Attiyah, Mikkelsen wurde Zweiter. "Es war ein fantastisches Wochenende. Wir wollten ohne Reifenschaden ins Ziel kommen, uns das ist uns gelungen", freut sich der Katarer. "Alles hat gut funktioniert: die Reifen, das Auto, mein Beifahrer, das Team und auch ich. Andreas hatte Pech und einige Probleme, aber das ist Teil des Spiels", so Al-Attiyah.

Aber auch Mikkelsen hatte Grund zum Feiern. Schon vor der Rallye stand er nach der Absage seiner Meisterschaftsrivalen Jan Kopecky und Juho Hänninen als Titelträger der IRC fest. Damit gelang dem Norweger die erfolgreiche Verteidigung des Titels aus dem Vorjahr. "Ich hatte zwei bemerkenswerte Jahre mit Skoda, die mir den Einstieg in eine internationale Karriere ermöglicht haben", sagt Mikkelsen. "Durch den zweiten Titelgewinn habe ich hoffentlich alle, die daran gezweifelt haben, dass ich der richtige Fahrer für dieses Auto bin, eines besseren belehrt."

Sepp Wiegand (Skoda) beendete die WRC-Saison auf Gesamtrang vier. Pech hatte der Österreicher Andreas Aigner (Subaru), der mit Titelchancen in der Produktionswagen-Meisterschaft nach Zypern gereist war. Doch schon während der zweiten Wertungsprüfung warf ihn ein defekter Bremszylinder aus der Rallye. So ging der titel an den Japaner Toshi Arai (Subaru).

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