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WTCC Ningbo: Hauptrennen fällt ins Wasser

15. Oktober 2017 - 11:33 Uhr

Starker Regen macht die Durchführung des Hauptrennens der WTCC in Ningbo unmöglich: Nestor Girolami wird nach zwei Runden als Sieger gewertet

Nestor Girolami
Nestor Girolami kam auf kuriose Weise zu seinem ersten WTCC-Sieg
© FIA WTCC

(Motorsport-Total.com) - Aufgrund von starkem Regen und stehendem Wasser ist das Hauptrennen der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) im chinesischen Ningbo nach vier Runden hinter dem Safety-Car abgebrochen worden. Als Sieger wird Polesetter Nestor Girolami (Volvo) gewertet, der so kampflos zu seinem ersten Sieg in der WTCC kommt. Norbert Michelisz (Honda) und Thed Björk (Volvo) wurden auf den Rängen zwei und drei gewertet.

Im Vergleich zum bereits nassen Eröffnungsrennen hatte der Regen bis zur Startzeit des Hauptrennes nochmals deutlich zugenommen. Das Feld wurde daher erneut hinter dem Safety-Car ins Rennen geschickt, doch rasch zeigte sich, dass an Rennfahren nicht zu denken war. "Sagt der Rennleitung, dass wir bei diesen Bedingungen unmöglich fahren können", funkte beispielsweise Nick Catsburg seine Box an. Kurz darauf kam die Entscheidung zum Abbruch.

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Gewertet wurde das Rennen nach zwei Runden, womit die Mindestanzahl von Umläufen absolviert war, nach denen halbe WM-Punkte vergeben werden. Dadurch übernahm Björk zwar die Führung in der WM-Wertung, liegt aber nur 0,5 Punkte vor Tiago Monteiro (Honda), der aufgrund der Folgen seines schweren Testunfalls aus dem September an diesem Wochenende nicht an den Start gehen konnte.

Unter dem Strich darf sich der Portugiese dennoch als heimlicher Gewinner fühlen, denn durch Björks Ausfall im Eröffnungsrennen und den Abbruch des Hauptrennens machte sein Hauptrivale in China viel weniger Punkte gut, als im Vorfeld des Rennwochenendes zu erwarten war.

Dafür mischt sechs Rennen vor dem Saisonende nun auch Monteiros Teamkollege Norbert Michelisz im Rennen um die Weltmeisterschaft mit, der Ungar liegt nur 1,5 Punkte hinter Björk. Auf Schützenhilfe seines Teamkollegen kann Monteiro damit bei den verbleibenden Rennen nicht hoffen.

Weiter geht es mit der Tourenwagen-WM in zwei Wochen (28. und 29. September) mit dem Heimrennen von Honda auf der Hausstrecke im japanischen Motegi.

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