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Loeb pragmatisch: WTCC-Krise ist gut für unser Team

02. August 2017 - 19:57 Uhr

Die WTCC geht 2017 durch ein schwieriges Jahr mit nur zwei Herstellern, Zukunft ungewiss - Sebastien Loeb sieht die Vorteile für sein Team

John Filippi
Sebastien Loeb Racing profitiert von der Hersteller-Flaute in der WTCC
© FIA WTCC

(Motorsport-Total.com) - Gewissermaßen als Vorreiter für weitere Motorsport-Rundstreckenserien wie WEC und DTM schlitterte die Tourenwagen-Weltmeisterschaft bereits zur Saison 2017 in eine Krise. Nur Honda und Volvo sind werksseitig noch in der WTCC vertreten. Das TC1-Reglement steuert auf den Schrottplatz der Geschichte zu und wirkliche Fortschritte für die Saison 2018 scheint es an der Hersteller-Front nicht zu geben. Private Teams sorgen derzeit immerhin noch für Starterfelder von mehr als 15 Autos.

Auch Sebastien Loeb, dessen Team drei Citroen C-Elysee in der Weltmeisterschaft einsetzt, ist sich im Interview mit 'Motorsport-Total.com' nicht sicher, ob sich die Serie in die richtige Richtung entwickelt. Doch er sieht die Hersteller-Flaute pragmatisch: " Für unser Team ist es momentan ganz gut, denn vorher waren (Jose-Maria) Lopez und das Werksteams immer vor uns. In diesem Jahr ist die Meisterschaft etwas ausgeglichener. Wir haben ein gutes Auto und gute Fahrer. Für mich ist es interessant, das zu verfolgen."

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Allerdings ist der Franzose selbst auch gut beschäftigt: Er ist Stammfahrer in der Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) für das Peugeot-Team. Außerdem fährt er Marathonrallyes im Peugeot 3008 DKR und wird in Kürze den aktuellen Citroen C3 WRC testen. Viel Zeit, nach seinem Team zu schauen, bleibt ihm da nicht: "Ich schaue mir die Ergebnisse an, mehr aber auch nicht."

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