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Jose Maria Lopez lobt Yvan Muller: "Mein bester Teamkollege"

22. November 2016 - 09:29 Uhr

Jose Maria Lopez und Yvan Muller fahren in Katar zum letzten Mal in der WTCC - Der Argentinier überschüttet seinen Teamkollegen vor dem Saisonabschluss mit Lob

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Yvan Muller und Jose Maria Lopez hatten eine Menge Spaß in der WTCC. Wir blicken auf die Rekorde des Franzosen in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft...
Yvan Muller und Jose Maria Lopez hatten eine Menge Spaß in der WTCC. Wir blicken auf die Rekorde des Franzosen in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft...

(Motorsport-Total.com) - Citroen-Pilot Yvan Muller wird seine Karriere in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) am Ende des Jahres beenden. Das kommende Rennen in Katar ist für ihn damit der letzte Auftritt auf der WTCC-Bühne. In den Jahren 2008, 2010, 2011 und 2013 gewann er insgesamt viermal den WM-Titel, doch bei Citroen hatte er seit 2014 stets das Nachsehen gegen seinen Teamkollegen Jose Maria Lopez. Trotzdem überschüttet der Argentinier Muller vor dessen Abschied mit Lob.

"Teamkollege von Yvan zu sein war ganz sicher ein Privileg", erklärt der dreimalige Champion vor Mullers Abschiedsrennen in Katar am kommenden Wochenende. "Es gab schwierige Momente, aber ich denke, dass ich ihn als besten Teamkollegen in Erinnerung behalten werde, denn ich hatte einige tolle Momente", so Lopez. Die beiden wechselten zur Saison 2014 gemeinsam ins Citroen-Werksteam.

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Somit waren Muller und Lopez insgesamt drei Jahre lang Teamkollegen. Für den Argentinier sei es in dieser Saison "schwierig" gewesen, weil er mehrere Rennen gewinnen konnte, Muller allerdings nicht. "Ganz besonders, wenn man bedenkt, dass ein Kerl wie Yvan alles in der WTCC gewonnen hat", erinnert Lopez. In Japan schenkte Lopez Muller schließlich seinen ersten und bisher einzigen Saisonsieg.

"Er war immer gut zu mir, ein sehr guter Teamkollege. Ich respektiere ihn und werde ihn vermissen", so Lopez, der sich 2017 ebenfalls aus der Tourenwagen-Weltmeisterschaft verabschiedet. Der Argentinier wird sich zunächst einmal auf die Formel E und eventuell auf weitere Rennserien konzentrieren. Ein Comeback zu einem späteren Zeitpunkt scheint allerdings nicht ausgeschlossen zu sein.

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