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Doppelschlag von Michelisz in der TCR Benelux

24. Oktober 2016 - 14:00 Uhr

Die WTCC-Asse Norbert Michelisz und Tom Coronel ließen es sich nicht nehmen, den TCR-Piloten in Assen einmal zu zeigen, wie Tourenwagensport geht

Norbert Michelisz, Tom Coronel
Norbert Michelisz und Tom Coronel vergnügten sich in der TCR Benelux
© Michelisz/Facebook

(Motorsport-Total.com) - Was macht man in einer zweimonatigen Rennpause? Richtig, Rennen fahren. So dachten es sich jedenfalls Norbert Michelisz und Tom Coronel, die die lange WTCC-Pause nutzten, um in der TCR Benelux an den Start zu gehen. Diese gastierte am vergangenen Wochenende auf dem TT Circuit Assen. Und die beiden WTCC-Asse lehrten der einheimischen Konkurrenz das Fürchten: Michelisz gewann beide Rennen hauchdünn vor Coronel. Sie fuhren jeweils fast zehn Sekunden auf den Rest des Feldes heraus.

In der TCR Benelux teilen sich jeweils zwei Fahrer ein Auto und fahren jeweils zwei Rennen. Coronel und Michelisz trafen in den Rennen drei und vier aufeinander, die jeweils über elf Runden gingen. Der Ungar ließ keine Zweifel aufkommen und fuhr in beiden Läufen einen Start-Ziel-Sieg nach Hause. Beide Male wurde es aber enorm knapp, denn Coronel klebte ihm jeweils im Kofferraumdeckel, beziehungsweise war schon neben ihm auf dem Zielstrich. Beide pilotierten einen Honda Civic von Boutsen-Ginion Racing.

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Der Niederländer musste im ersten Rennen von Rang drei aus starten und fiel zunächst auf Platz vier zurück. In einem Vorfall mit dem früheren WTCC-Piloten Pierre-Yves Corthals (Opel) und Denis Dupont (Seat) holte er sich den dritten Platz zurück und überholte eine Runde später auch den Volkswagen von Loris Hezemans. Anschließend fuhr Coronel eine Lücke von sechs Sekunden auf Michelisz zu, musste sich aber seinem Einmal-Teamkollegen um 0,527 Sekunden geschlagen geben.

Im zweiten Rennen wurde es noch enger, denn nun starteten beide WTCC-Kontrahenten aus der ersten Reihe. Eine frühe Safety-Car-Phase bremste das Feld ein, danach war der Kampf eröffnet. Das gesamte Rennen über hielt Michelisz den Angriffen von Coronel stand und rettete schließlich minimalistische 0,048 Sekunden Vorsprung über die Linie. Somit sicherte er seinem Teamkollegen Stephane Lemeret wichtige Punkte für den Meisterschaftskampf.

Via Facebook verkündete Coronel, dass er es genossen habe: "Enges Racing, hat Spaß gemacht! Gratulation, Norbert Michelisz!" Im Training hatte Coronel mehrere Vorfälle, die letztlich in einem Motorschaden gipfelten.

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