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Monteiro: "Ich bin ein glücklicher Rennfahrer"

16. Dezember 2012 - 18:24 Uhr

Honda-Pilot Tiago Monteiro im Interview über den Honda-Einstand in der WTCC, den Podestplatz in Macao und Golfspielen mit Gabriele Tarquini

Tiago Monteiro
Tiago Monteiro stand beim vorletzten Rennen des Jahres auf dem Treppchen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Und das Beste kommt zum Schluss. Dieser Spruch beschreibt die WTCC-Saison von Tiago Monteiro recht treffend. Denn nach seinem Wechsel zum neuen Honda-Werksteam wurde dem Portugiesen nicht nur deutlich mehr Aufmerksamkeit zuteil, auch die Ergebnisse besserten sich sukzessive. Beim Saisonfinale in Macao stand Monteiro dann zum ersten und einzigen Mal 2012 auf dem Treppchen. Im Interview mit 'Motorsport-Total.com' berichtet er von seinen Erlebnissen und wagt auch einen Ausblick.

Frage: "Tiago, du hast in diesem Jahr drei Rennen für Honda bestritten und bist in Macao sogar auf das Podest gefahren. Wie zufrieden bist du mit deinem Honda-Einstand?"
Tiago Monteiro: "Sehr zufrieden. Ich bin ganz aus dem Häuschen. Das ist alles sehr aufregend. Und ich denke, alle Beteiligten haben ein solches Ergebnis verdient."

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"In den vergangenen sechs Monaten ist so viel harte Arbeit in dieses Projekt geflossen. Von außen sieht man eigentlich gar nicht, wie viel Energie in einem solchen Programm steckt. Alle haben unaufhörlich gearbeitet. Der dritte Platz aus Macao ist ein Ergebnis dieser Teamarbeit. Ich freue mich sehr für unsere Mannschaft und für das gesamte Projekt. Das hilft uns sehr."

"Und es ist einfach klasse, die Saison mit einem solchen Resultat zu beenden. Wir wollten uns in jedem Rennen steigern, besser und schneller werden. Ich hätte eine Woche vor Macao aber trotzdem nicht geglaubt, dass wir dort auf dem Treppchen stehen würden. Das war ein großartiger Schritt für uns."

Frage: "Entsprachen die Fortschritte, die ihr in Suzuka, Schanghai und Macao gemacht habt, deinen Vorstellungen?"
Monteiro: "Nun, wir wussten ja nicht, welche Fortschritte möglich sein würden. Natürlich machen wir aber Fortschritte und entwickeln weiter. Wir lernen vor allem sehr viel dazu. Wir hatten aber keine Ahnung, was uns erwarten würde. Alles, was da auf uns zukommt, ist ein Bonus."

Erkenntnis-Gewinn hat Priorität

Frage: "Du hast es schon angesprochen: Von den ersten Testfahrten bis Macao war es schon eine lange Reise für Honda. Und was kommt jetzt? Was steht als nächstes an?"
Monteiro: "Wir arbeiten schon am Update für das neue Auto. Dafür stehen uns der Dezember und der Anfang des Januars zur Verfügung. Ab Januar und bis zum ersten Rennen werden wir auf und neben der Strecke regelrecht Vollgas geben."

"All die Informationen, die wir bisher zusammengetragen haben, müssen erst einmal ausgewertet werden. Das dauert einige Zeit. Wir müssen sehen, wo wir uns verbessern müssen und können, wo wir auf die Konkurrenz verlieren. Es war aber eine gute Entscheidung von Honda, diese drei Rennen zu fahren. Wir haben so viel gelernt. Nun wissen wir um unsere Stärken und Schwächen. Das war das Wichtigste."

Frage: "Gabriele Tarquini hat die Saison 2012 als SEAT-Pilot beendet, war aber oft in der Honda-Box zu sehen. Über was habt ihr dabei gesprochen?"
Monteiro: "Vieles. Gabriele ist ein sehr enthusiastischer Bursche - und sehr erfahren. Er war von Anfang an in die Entwicklung des Fahrzeugs involviert und kennt das Auto genau. Er war immer neugierig, welche Fortschritte wir gemacht haben. Wir tauschten also stets Informationen aus. Wir sprachen auch über mögliche Ideen und Ansätze. Und über Golf (lacht; Anm. d. Red.)."

Frage: "Macht es dich stolz, das erste WTCC-Podestergebnis für Honda erzielt zu haben?"
Monteiro: "Ja. Zuvor hatte ich gar nicht darüber nachgedacht. Jetzt muss ich aber sagen: Ja, das ist großartig. Es war das erste Podestergebnis. Und das noch dazu bei unseren ersten Auftritten. Das ist unglaublich. Eine Ehre."

Das Warten auf die große Chance

Frage: "Wie lautet dein Fazit, wenn du auf deine komplette Saison zurückblickst?"
Monteiro: "Nun, wenn man sieht, wie schwer sich die anderen Piloten in meinem Auto tun, dann merkt man, wie schwierig das Fahrzeug zu fahren ist. Anfangs hatte ich in dieser Saison wirklich meine Probleme. Ich machte aber immer weiter."

"Ich träumte von und kämpfte für eine solche Möglichkeit. Ich wusste, ich habe es drauf. Was fehlte, war die Chance. Wenn du aber nur hart genug dafür kämpfst, dann kriegst du eines Tages deine Gelegenheit. Vielleicht, vielleicht nicht. Du musst es halt versuchen. Deshalb bin ich sehr froh darüber, dass ich in dieser Meisterschaft geblieben bin."

Frage: "Gibt es noch etwas, das du gern hinzufügen möchtest?"
Monteiro: "Vielen Dank an Honda. Dafür, dass sie zurückkommen und dass sie mich gewählt haben. Das ist eine tolle Sache. Danke auch an all jene, die mich unterstützt und an mich geglaubt haben. Ich liebe diese Meisterschaft und will noch lange hier fahren. Ich glaube an diese Rennserie. Ich kam aus der Formel 1 hierher, weil ich an die WTCC glaube. Die Meisterschaft wächst und wird stärker. Das stimmt mich zufrieden. Ich bin ein glücklicher Rennfahrer."

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