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GTE-Am-Klasse 2018/19: Nicht genügend Platz für alle?

22. November 2017 - 13:56 Uhr

Zwei zusätzliche Aston Martin, mindestens ein weiterer Ferrari, womöglich eine Corvette und ein Porsche zu viel: Deutsches Team könnte in die Röhre schauen

Thomas Flohr, Francesco Castellacci, Miguel Molina
Auch Thomas Flohr wird mit Spirit-of-Race-Ferrari 2018 weiterhin in der WEC sein
© LAT

(Motorsport-Total.com) - In der "Super-Saison" 2018/19 der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) dürfen sich die Veranstalter auf ein volles Starterfeld freuen. In der LMP1-Klasse wird man nach dem Abschied von Porsche bald neue Privatmannschaften begrüßen, in der GTE-Pro-Klasse kommt BMW hinzu und das Interesse an Startplätzen in der GTE-Am-Kategorie ist größer als es den Verantwortlichen offenbar lieb ist. Die Nennliste ist insgesamt auf 34 Starter begrenzt - auch wenn durchaus für weitere Autos ausreichend Platz wäre.

Bei den Amateuren hat man die Durststrecke mit nur fünf Fahrzeugen in der abgelaufenen Saison 2017 hinter sich. Alle aktuellen GTE-Am-Teams wollen auch im kommenden Jahr weitermachen, einige ihr Engagement ausweiten. Und vor der Tür stehen neue Mannschaften, die in der "Super-Saison" angreifen wollen. "Wir bekommen jetzt unseren ersten von vier 911 RSR. Zwei lassen wir in der ELMS fahren, zwei werden in der WEC rollen", erklärt Christian Ried (Proton-Porsche).

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Auch Gulf will ab 2018 zwei Fahrzeuge in die WEC-Rennen schicken. Zusätzlich gibt es das Interesse eines erfahrenen und renommierten Porsche-Privatteams aus Deutschland, im kommenden Jahr den Schritt auf die Langstrecke zu machen. "Wir hoffen, dass jeder, der ein solches Auto fahren möchte, dies auch wirklich tun kann", meint Porsche-Motorsportchef Frank-Steffen Walliser im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'.

Schaut eine deutsche Mannschaft in die Röhre?

"In der Kategorie ist die Nachfrage richtig gut. Die wollen WEC in der GTE-Am fahren. Die Teams haben tolle Programme gut finanziert. Die Fahrer sind auch vorhanden. Es wäre schade, wenn nicht alle fahren könnten", so Walliser zur Situation in der Amateurszene der Langstrecken-WM. Paul Dalla Lana (Aston Martin) wird weiterhin antreten, zwei Vantage von TF Sport und Beechdean sollen hinzukommen. Ein dritter Ferrari (JMW?) könnte in die Szene drängen und Larbre mit einer Corvette zurückkehren.

Bei diesem Gerangel um Startplätze wird der Käufer des letzten von insgesamt sieben neuen 911 RSR womöglich auf der Strecke bleiben. "Wir sprechen von einem top professionellen Team. Sie haben starke Partner und sind im Bereich Vermarktung bärenstark. Da stecken die hier mehr als das halbe Feld in die Tasche", kämpft Walliser für seinen Kunden. "Die wollen aufsteigen und empfänden einen Start in Le Mans als eine Art Ritterschlag. Aber man will sie vielleicht nicht. Seltsam."

Aston Martin Vantage GTE 2018

Großbritannien


21.11.2017
Foto 1 von 13
Aston Martin Vantage GTE 2018
Aston Martin Vantage GTE 2018

"Es gibt Serien, die sind sehr kundenorientiert. Und das ist gerade im Amateurbereich sehr wichtig", erklärt der Porsche-Motorsportchef. "Die dürfen nicht als Lückenfüller betrachtet werden. Man muss sich nur mal vor Augen halten, dass Christian Ried einer von nur drei Fahrern (neben Andre Lotterer und Darren Turner; Anm. d. Red.) ist, die an bisher allen 50 WEC-Rennen teilgenommen haben. Und er ist der einzige Amateur, der immer dabei war - das ist nochmal eine andere Dimension."

"Hersteller müssen sich an Märkten und Strategien orientieren, bei Amateuren ist es anders. Die machen es aus Leidenschaft, weil sie Bock darauf haben. Und wenn einer richtig Spaß hat, dann bleibt er sehr lange dabei", sagt Walliser. Der ACO sollte sich dieser Situation bewusst sein, denn die Amateure seien "das Rückgrat einer Serie", so der Porsche-Verantwortliche. "Da sollte der entsprechende Respekt und die nötige Anerkennung entgegen gebracht werden."

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