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Abschiedsgeschenk: 20. Pole für Porsche 919 Hybrid

17. November 2017 - 18:56 Uhr

Perfekter Abschluss für den Porsche 919 Hybrid im Qualifying: Neel Jani und Nick Tandy bescheren dem scheidenden LMP1-Boliden das runde Jubiläum

Andre Lotterer, Neel Jani, Nick Tandy
Andre Lotterer, Neel Jani und Nick Tandy gehen von der Pole ins Rennen
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Neel Jani und Nick Tandy haben im letzten Qualifying des Porsche 919 Hybrid die 20. Pole-Position für den Le-Mans-Prototyp geholt. Sie starten zusammen mit Andre Lotterer am Samstag zum Finale der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2017 in Bahrain. Die bereits vor zwei Wochen in Schanghai gekürten Weltmeister Earl Bamber, Timo Bernhard und Brendon Hartley nehmen das Abschiedsrennen des 919 Hybrid vom dritten Platz in Angriff.

Jani/Tandy (1:39.383 Minuten) und Bernhard/Hartley (1.40,011 Minuten) bestritten das letzte Qualifying am Persischen Golf. Die absolut schnellste Runde gelang Jani in 1:39.084 Minuten. Die stolze Bilanz für den 919 Hybrid seit seinem Debüt 2014: 20 Pole-Positions in 34 Renneinsätzen; 13 mal belegten 919 Hybrid sogar die komplette erste Startreihe. Unvergessen bleibt die Saison 2015, in der es kein anderes Auto als der Porsche 919 Hybrid in die erste Startreihe schaffte - bei damals noch drei beteiligten Herstellern.

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Im dritten freien Training am Freitagmorgen in Bahrain fuhr Timo Bernhard bei einer Qualifying-Simulation mit gebrauchten Reifen die insgesamt schnellste Runde (1:42.438 Minuten). Das Schwesterauto mit Neel Jani und Nick Tandy belegte Platz zwei. Earl Bamber und Andre Lotterer, die jeweils dritten Fahrer im Bunde, kamen am Freitag nicht zum Einsatz.

Stimmen nach dem Qualifying

Fritz Enzinger, Leiter LMP1: "Die 20. Pole-Position im 34. Rennen - das ist einfach unglaublich. Ich bin begeistert, wie optimal sich das Team mit höchster Konzentration und Spaß an der Arbeit auf das letzte Rennen vorbereitet, obwohl wir uns beide WM-Titel bereits in Schanghai gesichert haben. Aufgrund der prognostiziert hohen Temperaturen für morgen ist es durchaus möglich, dass wir auch den letzten WEC-Lauf erfolgreich beenden. Ich sage nur Danke an alle, ich freue mich aufs Rennen."

Andreas Seidl, Teamchef: "Glückwunsch an die Crew vom Auto mit der Startnummer 1 zur Pole-Position. Nach den Ergebnissen der freien Trainings hatten wir nicht unbedingt damit gerechnet. Aber Neel brachte in einer Hammerrunde einfach alles perfekt auf den Punkt und auch Nick konnte noch einmal nachlegen. Wir haben es über die vier Jahre ohne einen einzigen Ausfall im Qualifying geschafft und super Ergebnisse erzielt. Das ist eine tolle Mannschaftsleistung. Heute freuen wir uns über die Pole-Position, aber morgen erwarten wir ein schwieriges Rennen. Die Toyota waren sehr stark über die Longruns. Wir werden kämpfen bis zur letzten Runde des 919 Hybrid."

Stimmen Startnummer 1

Neel Jani: "Ich hab' mir gedacht, das ist mein letztes Qualifying mit dem 919 Hybrid, da muss ich noch einmal alles auspacken, was ich in den vergangenen vier Jahren gelernt habe... Offensichtlich ist mir dies gelungen. Es freut mich mega, dass wir hier auf der Pole-Position stehen. Auch Nicks zweite Runde war sehr gut, das hat uns den ersten Startplatz gesichert. Ich habe viele Pole-Positions mit dem 919 errungen, darunter auch die allererste gemeinsam mit Marc Lieb 2014 in Spa und jetzt die letzte hier in Bahrain. Insofern ist dieser Teil der Geschichte zum Abschluss jetzt rund. Aber morgen wollen wir natürlich noch den letzten Sieg einfahren."

Nick Tandy: "Es ist fantastisch, beim letzten Rennen des Porsche 919 Hybrid auf der Pole-Position zu stehen, und großartig für die Moral des Teams. Wir haben wirklich alles gegeben in diesem Qualifying. Wir fuhren eine fliegende Runde mehr als geplant. Aber das musste sein und hat super funktioniert. Es ist ein tolles Gefühl, die Pole-Position erkämpft zu haben."

Stimmen Startnummer 2

Timo Bernhard: "Ein hartes Qualifying. Die Fahrzeugbalance war anders als im freien Training und hat nicht hundertprozentig gepasst. Platz drei schien heute das maximal Mögliche zu sein. Glückwunsch an unser Schwesterauto, das war eine unglaubliche Runde von Neel. Jetzt freuen wir uns auf das Rennen - wir sind richtig heiß."

Brendon Hartley: "Für uns fing das Qualifying gut an. Ich war eine halbe Sekunde schneller als das Schwesterauto, obwohl die Balance auf der ersten Runde gar nicht passte. Nach Timos Runde haben wir dann beschlossen, unsere Reifen für das Rennen zu schonen. Ich freue mich auf einen guten Kampf."

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