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WEC 2018/19: Oreca offen für LMP1-Projekt

20. September 2017 - 16:25 Uhr

Oreca kann sich vorstellen, einen LMP1 für den Kundeneinsatz zu bauen, braucht aber Klarheit bei den Regeln - Die Zeit drängt erbarmungslos

Alexandre Imperatori, Dominik Kraihamer, Matheo Tuscher
Kehrt Oreca in die LMP1-Klasse zurück? Interesse ist vorhanden
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Nach Verkündung des WEC-Notfallplans mit einer "Supersaison" 2018/19 steigt das Interesse an der LMP1-Privatfahrerklasse zumindest in der Prototypenindustrie wieder an. Oreca erklärt sich bereit, einen LMP1-Boliden auf die Beine zu stellen, erwartet allerdings weitere Klarheiten beim Reglement. Da der ACO in Windeseile auf den Porsche-Ausstieg und die Rettung seiner Topklasse reagieren musste, stehen endgültige Entscheidungen noch nicht fest. Aber die Zeit drängt, das weiß man auch bei Oreca.

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"Wir würden es als Hersteller von Rennautos gerne machen", wird Oreca-Technikchef David Floury von 'Sportscar365' zitiert. "Wir haben viele Anfragen von potenziellen Kunden, uns das anzusehen. Außerdem sind wir ja bei Toyota involviert und müssen warten, was sie tun werden." Die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) befindet sich in einer Phase großer Unsicherheit, was die LMP1-Szene betrifft. Nach dem Porsche-Ausstieg wartet nun alles auf die Entscheidung von Toyota, während im Hintergrund noch immer an der Peugeot-Rückkehr ab 2020 gearbeitet wird.

Private LMP1 müssen derweil die Klasse am Leben erhalten. Eine Teilnahme von SMP/BR Engineering über Dallara gilt als äußerst wahrscheinlich, obschon bei der Öffentlichkeitsarbeit Ruhe herrscht. Das genau Gegenteil macht Ginetta, die seit dem Start ihres LMP1-Projekts ein PR-Feuerwerk abbrennen, aber noch keinen LMP1-Boliden offiziell verkauft haben. Eine Rückkehr von ByKolles gilt als sicher, das Perrinn-Projekt ist endgültig gescheitert.

Nur ein Motorenlieferant vorgesehen

In der LMP2-Klasse hat Oreca das klar beste Chassis der gegenwärtigen Generation gebaut und hat entsprechend gute Referenzen nebst einem Monopol bei den Vollzeit-LMP2-Rennställen in der WEC. "Das hauptsächliche Problem ist der Zeitrahmen", sagt Floury. Der Prolog für die "Supersaison" steht Anfang Mai 2018 auf dem Programm. Wer jetzt noch nicht einmal einen Strich auf dem Zeichenbrett gemalt hat, kommt in die Bredouille. Der Plan, LMP2-Chassis zum LMP1 aufzurüsten, ist nämlich begraben worden - den Oreca 07 kann man nicht als Basis nutzen.

Möglich ist es ohnehin nur noch, da man mit dem Rebellion R-One bereits über ein LMP1-Chassis verfügt, das überarbeitet werden kann. "Momentan haben wir nicht einmal ein technisches Reglement, da haben wir natürlich nicht die Zeit, ein völlig neues Auto zu konstruieren", so der Franzose. "Aber wir haben ja bereits eine Basis und müssen nicht alles von Grund auf neu konstruieren. Wir würden ein neues Fahrzeug bauen, aber Teile existierender Projekte übernehmen."

Aufgrund des kurzen Zeitrahmens würde Oreca auch nur einen Motorenlieferanten für sein LMP1-Chassis freigeben. "Wir wollen nicht bloß ein Auto haben, um das Starterfeld aufzufüllen. Wenn, dann wollen wir es auch richtig machen", kündigt er an. Noch ist unklar, wie die privaten LMP1-Boliden auf dieselbe Performance gebracht werden sollen wie die Werks-Hybriden. Ebenso unklar ist momentan auch, wie lang ein jetzt entworfener LMP1 eingesetzt werden kann.

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