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Simon Trummer: "LMP1 gehört grundlgend reformiert"

21. Juni 2017 - 16:08 Uhr

Manor-LMP2-Pilot Simon Trummer über den Crash mit Nicolas Lapierre, das Spiel von Toyota und die Lehren aus dem Zittersieg von Porsche in Le Mans

Simon Trummer
Simon Trummer und seine Mitstreiter waren in Le Mans schnell unterwegs
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Unglückliches Rennende für Simon Trummer, Witali Petrow und Ricardo Gonzalez beim diesjährigen Langstreckenklassiker in Le Mans. Nach einem viel versprechenden Start aus der ersten Reihe der LMP2-Klasse wurde der Manor-Oreca mit der Startnummer #25 in der Nacht auf Sonntag durch eine Kollision mit dem Toyota #9 aus dem Rennen geworfen. Simon Trummer, der den schweren Unfall mit leichten Verletztungen überstand, blickt noch einmal auf Licht und Schatten an der Sarthe zurück.

Frage: "Simon, das Wichtigste zuerst: Wie geht es Dir gesundheitlich?"
Simon Trummer: "Ohne die weiteren medizinischen Untersuchungen vorwegnehmen zu wollen, bin ich wohl mit Prellungen und einer leichten Gehirnerschütterung davongekommen. Es war aber mit Sicherheit mein schwerster Unfall, seit ich mir vor ein paar Jahren in der GP3 in Hockenheim fünf Rückenwirbel gebrochen hatte."

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Frage: "Der Unfall ging auf eine Kollision mit Nicolas Lapierre im LMP1-Toyota zurück, der offenbar zwischen einem aus der Box kommenden GT-Auto und dir eine Lücke sah..."
Trummer: "Es ging alles so schnell, dass ich nur mehr einen weißen Strich sah und dann mit 250 Sachen in die Streckenbegrenzung abgebogen bin. Auch wenn es mir für das Werksteam von Toyota leid tut, hat mich die Stellungnahme von Lapiere doch etwas überrascht."

"Es stand da in der Pressemitteilung geschrieben, dass ich ihm ins Heck gefahren bin, aber zum Glück konnte unsere Teamführung Fotomaterial sicherstellen, dass diese Behauptung klar wiederlegt. Ich bin seit drei Jahren ohne nennenswerten Fahrfehler in der WEC unterwegs und lasse mir von einem Fahrer, der das mit Sicherheit nicht von sich behaupten kann, nicht die Schuld für diese Kollision umhängen. Und ich werde mich auch in Zukunft nicht in Luft auflösen können. Daher habe ich ihm auch noch einmal meinen Standpunkt dargelegt."

Frage: "Trotz der Enttäuschung über den Ausfall gibt es auch einige sehr positive Dinge, die Ihr aus Le Mans mit nach Hause nehmen könnt..."
Trummer: "Auf jeden Fall. Wir haben unser Auto seit dem Saisonstart in Silverstone enorm weiterentwickelt und dies auch mit dem zweiten Startplatz in unserer Klasse unter Beweis gestellt. Dass wir bis zu unserem Ausfall um einen Podestplatz in der LMP2 kämpfen konnten, war sowohl für CEFC-Manor-TRS-Racing als auch für mich persönlich eine tolle Bestätigung. Die LMP2 war in diesem Jahr sicherlich so stark besetzt wie nie zuvor. Die vielen positiven Rückmeldungen haben mich sehr gefreut."

Frage: "Durch die vielen Probleme in der Hybridklasse lag sogar eine Sensation in der Luft..."
Trummer: "Es hat wirklich nicht viel auf den Gesamtsieg eines LMP2 gefehlt, und ich will auch gar nicht mehr daran denken, dass wir zum Zeitpunkt unseres Ausfalls noch alle Chancen hatten. Auf der anderen Seite muss nach diesem kuriosen Rennen natürlich die Frage erlaubt sein, ob die LMP1 nicht grundlegend reformiert gehört. Es braucht deutlich mehr Autos und zumindest Außenseiterchancen für die Privatteams."

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