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Toyota: Freie Fahrt für alle drei Autos in Le Mans

16. Mai 2017 - 20:57 Uhr

Kein Taktieren von Toyota bei den 24 Stunden von Le Mans: Alle drei TS050 Hybrid sollen beim Klassiker an der Sarthe mit Vollgas fahren - Letzter Test in Spa

Stephane Sarrazin
Die Startnummer 9 werden sich Kunimoto, Lopez und Lapierre teilen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Toyota will endlich die offene Rechnung mit den 24 Stunden von Le Mans begleichen. Nach zahlreichen Enttäuschungen warten die Japaner immer noch auf ihren ersten Sieg an der Sarthe. Selten kam man dem ersehnten Erfolg so nahe wie 2016, als der führende TS050 mit Kazuki Nakajima am Steuer nur drei Minuten vor dem Ablauf der 24 Stunden mit einem Defekt stehen blieb. Toyotas Entschlossenheit wird auch anhand des Einsatzes eines dritten Autos 2017 deutlich.

Um die Chancen zu maximieren, passte man kurz vor dem Highlight des Jahres noch einmal die Cockpitbesetzungen an. Neuzugang Jose-Maria Lopez, der nach einem Crash in Silverstone beim zweiten WEC-Saisonlauf in Spa-Francorchamps zuschauen musste, wechselt kurzfristig in das Auto von Yuji Kunimoto und Nicolas Lapierre. "Jose-Maria wird gut vorbereitet sein, wenngleich es natürlich hätte besser sein können", sagt Toyota-Technikchef Pascal Vasselon.

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Der Argentinier, der im einsetzenden Regen in Silverstone mit einem leicht defekten Toyota in den Barrieren gelandet war, hat den TS050 bestens kennengelernt. "Er ist viel mehr Kilometer gefahren als manche meinen", sagt Vasselon. Der Franzose verrät: "Was bisher keine wusste: Er war im vergangenen Jahr unser Testfahrer und immer mit dabei." Dennoch setzt man nun lieber Stephane Sarrazin zurück an die Seite von Kamui Kobayashi und Mike Conway. Der Franzose hatte in Spa mit bärenstarken Runden überzeugt.

"Ich bin hoffnungsfroh und eigentlich ziemlich sicher, dass unser Auto in Le Mans sehr gut funktionieren wird", gibt sich Vasslon zuversichtlich. Das Team wird in Vorbereitung auf den Höhepunkt in Frankreich (17./18. Juni) noch einen Test in Spa-Francorchamps absolvieren. "Das wird kein Dauerlauf wie ihn Porsche macht, sondern eher ein verlängerter Shakedown", sagt der Toyota-Technikchef. Bei den Fahrten in einer Woche in Belgien wird die finale Le-Mans-Spezifikation am Auto sein.

Nach den bitteren Le-Mans-Erfahrungen von Toyota soll diesmal ein Auto ohne Schäden über die Runden kommen. "Auch wenn wir jetzt drei Autos in Le Mans haben, so gibt es uns keinesfalls irgendwie taktische Möglichkeiten. Früher war das mal so, dass man zwei Autos sprinten lassen konnte und eines auf mehr Vorsicht setzt. Das geht nicht mehr", sagt Vasselon. "Heutzutage müssen alle Autos Vollgas geben - und zwar über die komplette Distanz."

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