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33 Autos wären klasse, aber dazu wird es wohl nicht ganz reichen.
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Vorschau: Wer zähmt die "Lady in Black?"

10. Mai 2012 - 00:45 Uhr

Nach Talladega nun Darlington: In der NASCAR sind gerade die Traditionswochen angesagt - wer holt sich am Wochenende alles die "Darlington-Stripes"?

Denny Hamlin, Jamie McMurray
Nur oben ist es richtig schnell: Darlington hat seine ganz eigene Ideallinie
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Die "Darlington-Stripes", die "Lady in Black" oder "the track too tough to tame". Dem so traditionellen Darlington Raceway in South Carolina mangelt es unter Garantie nicht an Spitznamen. Dies alles kann nur eines bedeuten: Am Wochenende steht mit dem Southern 500 wieder einer der ganz großen NASCAR-Klassiker auf dem Sprint-Cup-Programm.

Beim Namen Southern 500 schnalzen die NASCAR-Fans in ganz USA mit der Zunge - und das mit Recht. Es ist NASCAR-Tradition pur, denn schon 1950, am ersten Montag im September, dem amerikanischen Labor-Day, wurde das erste Southern 500 in Darlington, South Carolina ausgetragen. Eine Premiere gleich in mehrfacher Hinsicht. Es war das erste 500 Meilenrennen der NASCAR überhaupt, das Ganze auf dem ersten komplett asphaltierten Oval mit einer Originallänge von 1,25 Meilen oder knapp über zwei Kilometern.

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Harold Brasington hieß der Erbauer und die - heute so typische - Eiform entstand damals aus einer einfachen Notwendigkeit. Denn eigentlich war Indy-Fan Brasington vom Indianapolis Motor Speedway inspiriert, doch das auserwählte Grundstück in Darlington fiel deswegen kleiner als gewünscht aus, weil der verkaufende Farmer an einer Ecke mehrere Fischteiche angelegt hatte, die er unangetastet sehen wollte.

So entstand ein Speedway, der die Sprint-Cup-Teams bis heute vor eine große Herausforderung stellt, weil die westliche Kurve aus Platzgründen steil und eng gehalten ist, während die östliche Kurve dem flachen und weiträumigen Layout von Indianapolis nachempfunden wurde. Heute hat Darlington eine Länge von 1,366 Meilen und wurde 2008 frisch asphaltiert.

Immer an der Wand lang

Juan Pablo Montoya
Die berühmten Darlington-Stripes - hier bei Juan Pablo Montoya
© Tab Boyd

In den Gründerjahren wuchs das Southern 500 schnell zu einem der vier großen und klassischen NASCAR-Events heran. Neben Daytona, Talladega und dem Coca-Cola 600 von Charlotte zählte das Rennen zu den vier NASCAR-Kronjuwelen. Der Pilot, der drei dieser vier Rennen in einer Saison gewann, kassierte zwischen 1985 und 1997 die berühmte "Winston-Million", also eine Million US-Dollar an Preisgeld.

So wurde Bill Elliott in Darlington 1985 zum "Million Dollar Bill", Jeff Gordon kassierte dieses damals sagenhafte Preisgeld in der Saison 1997 ein zweites Mal. Nach Martinsville ist Darlington das zweitälteste noch in Betrieb befindliche NASCAR-Oval. Die Ideallinie führt über weite Teile direkt an der Mauer entlang, was die berühmt-berüchtigten "Darlington-Stripes" der "Lady in Black" ergibt. Deswegen ist es die Strecke, die nur allzu oft "too tough to tame" ist.

Jeff Gordon (Hendrick-Chevrolet) ist mit seinen sieben Siegen auch der aktuelle Rekordhalter unter den aktiven Piloten. "Der Belag ist nun topfeben und superschnell, aber es ist noch immer das gleiche Darlington", äußerte der vierfache NASCAR-Champion nach der Neuasphaltierung. Seit 2005 wird in South Carolina nur noch einmal pro Saison gefahren. Tabellenführer Greg Biffle (Roush-Ford) gewann 2005 und 2006.

"Du hast hier keine Chance zu korrigieren, weil du so nahe an der Wand entlang fährst", weiß Biffle. "Aber du musst da oben fahren, weil dort der ganze Speed und der ganze Grip ist. Ein kleiner Fehler und du hast deinen Darlington-Stripe. Und hoffentlich ist es nur ein Streifschuss, denn dort oben kannst du dir dein Auto auch ganz schnell kaputtmachen."

Viele Emotionen

Juan Pablo Montoya, Jimmie Johnson
Eng und ziemlich schnell: In Darlington kann es jederzeit krachen
© NASCAR

Auch das immer starke Gibbs-Duo Kyle Busch (2008) und Denny Hamlin (2010) stand in Darlington schon in der Victory Lane. Unvergessen ist der Zwist zwischen Kyle Busch und Kevin Harvick (Childress-Chevrolet), der im Vorjahr so eskalierte, dass er sogar noch in der Boxengasse ausgetragen wurde. Harvick wollte Kyle Busch nach dem Rennen aus dem Cockpit ziehen, der schob den vakanten Harvick-Chevy kurzerhand in die Boxenmauer.

Einer der großen Stars hat noch nie in Darlington gewonnen. Es gibt nicht mehr viele Strecken, auf denen Tony Stewart noch nie in der Victory Lane stand. Las Vegas erledigte der Stewart/Haas-Boss im März, nun fehlt ihm nur noch der Sieg im ehemaligen Baumwollfeld von South Carolina. Streng genommen hat "Smoke" auch in Kentucky noch nicht gewonnen, aber dort wird erst seit 2011 gefahren.

Der Vorjahressieger von Darlington heißt Regan Smith, der im Mai 2011 sensationell in seinem schwarzen Furniture-Row-Chevrolet mit der Startnummer 78 Carl Edwards im starken Roush-Ford hinter sich halten konnte. Für Smith und FRR war es bisher der einzige Sprint-Cup-Sieg in den jeweiligen NASCAR-Laufbahnen.

Insgesamt 46 Piloten haben für das diesjährige Southern 500 gemeldet, darunter auch zum zweiten Mal in ihrer noch recht jungen NASCAR-Karriere Danica Patrick in einem dritten Stewart/Haas-Chevrolet mit der Startnummer 10. Die Qualifikation von Darlington steigt am Freitagabend ab 23:10 Uhr MESZ. Die Startflagge zum Southern 500 fällt in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 1:15 Uhr MESZ.

Die Meldeliste für Darlington:

01. 1 Jamie McMurray (Earnhardt/Ganassi-Chevrolet)
02. 2 Brad Keselowski (Penske-Dodge)
03. 5 Kasey Kahne (Hendrick-Chevrolet)
04. 9 Marcos Ambrose (Petty-Ford)
05. 10 Danica Patrick (Stewart/Haas-Chevrolet)
06. 11 Denny Hamlin (Gibbs-Toyota)
07. 13 Casey Mears (Germain-Ford)
08. 14 Tony Stewart (Stewart/Haas-Chevrolet)
09. 15 Clint Bowyer (Waltrip-Toyota)
10. 16 Greg Biffle (Roush-Ford)
11. 17 Matt Kenseth (Roush-Ford)
12. 18 Kyle Busch (Gibbs-Toyota)
13. 19 Mike Bliss (TriStar-Toyota) - Q
14. 20 Joey Logano (Gibbs-Toyota)
15. 22 A.J. Allmendinger (Penske-Dodge)
16. 23 Scott Riggs (R3-Chevrolet) - Q
17. 24 Jeff Gordon (Hendrick-Chevrolet)
18. 26 Josh Wise (Front-Row-Ford) - Q
19. 27 Paul Menard (Childress-Chevrolet)
20. 29 Kevin Harvick (Childress-Chevrolet)
21. 30 David Stremme (Inception-Toyota) - Q
22. 31 Jeff Burton (Childress-Chevrolet)
23. 32 Reed Sorenson (FAS-Ford)
24. 33 Stephen Leicht (Childress-Chevrolet) - Q
25. 34 David Ragan (Front-Row-Ford)
26. 36 Dave Blaney (Baldwin-Chevrolet) - Q
27. 38 David Gilliland (Front-Row-Ford)
28. 39 Ryan Newman (Stewart/Haas-Chevrolet)
29. 42 Juan Pablo Montoya (Earnhardt/Ganassi-Chevrolet)
30. 43 Aric Almirola (Petty-Ford)
31. 47 Bobby Labonte (JTG-Toyota)
32. 48 Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)
33. 49 J.J. Yeley (Robinson-Toyota) - Q
34. 51 Kurt Busch (Phoenix-Chevrolet)
35. 52 Mike Skinner (Owen-Toyota)
36. 55 Mark Martin (Waltrip-Toyota)
37. 56 Martin Truex Jr. (Waltrip-Toyota)
38. 74 Cole Whitt (Turn-One-Chevrolet) - Q
39. 78 Regan Smith (Furniture-Row-Chevrolet)
40. 79 Scott Speed (Go-Green-Ford) - Q
41. 83 Landon Cassill (BK-Toyota)
42. 87 Joe Nemechek (Nemco-Toyota) - Q
43. 88 Dale Earnhardt Jr. (Hendrick-Chevrolet)
44. 93 David Reutimann (BK-Toyota)
45. 98 Michael McDowell (Parsons-Ford) - Q
46. 99 Carl Edwards (Roush-Ford)

Der Zeitplan von Darlington:

Freitag:

17:30 - 19:30 Uhr: Erstes Freies Training
20:15 - 21:00 Uhr: Abschlusstraining
ab 23:10 Uhr: Qualifying

Sonntag:

ab 1:15 Uhr: Southern 500

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