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Vorschau: Das spektakuläre Talladega

04. Mai 2012 - 00:09 Uhr

Talladega steht an: "Big Ones", spektakuläre Windschattenschlachten und die Kollegen von 'Motorvision TV' übertragen am Sonntagabend live!

Ein "Big One" in Talladega: Am Wochenende ist NASCAR-Action angesagt
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Aus der Sicht der europäischen Fans das Allerwichtigste zuerst: Unsere Kollegen von 'Motorvision TV' werden den NASCAR-Kracher von Talladega am Sonntagabend ab 18:50 Uhr MESZ live übertragen! Nach dem Daytona 500 zu Saisonbeginn ist es das zweite Live-Rennen des Münchner Pay-TV-Senders. Anfang Juni in Dover folgt dann die dritte von insgesamt 17 (!) Live-Übertragungen in dieser NASCAR-Saison.

Natürlich schnalzen Fahrer und Fans beim Wort Talladega mit der Zunge, bekommen feuchte Augen und zittrige Hände. Es ist einer dieser ganz legendären NASCAR-Orte, der sich in diesem Fall in "Sweet Home Alabama" befindet. Von Atlanta aus geht es rund zwei Fahrstunden auf dem Interstate Highway 20 gen Westen, dann taucht irgendwann der 2,66 Meilen lange und 33 Grad steile Talladega Superspeedway auf, der 1969 eingeweiht wurde.

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Die Chancen auf einen Talladega-Sieg stehen eigentlich 1:43, denn im Prinzip kann auf diesem so unberechenbaren Mega-Oval mit seinen sagenhaften Windschattenschlachten jeder gewinnen. Erste Maßnahme dazu muss es also sein, dem gefürchteten "Big One" - der klassischen Massenkarambolage - aus dem Weg zugehen. Und dieser Big One kann in Talladega natürlich jederzeit im Plural auftreten.

Die Tempi werden am Sonntagabend wohl wieder an der 200-Meilen-Marke kratzen. Oder anders ausgedrückt: Die 43 V8-Boliden werden mit rund 320 km/h Stoßstange an Stoßstange durch das Areal donnern. Gefahren wird natürlich wieder mit den Restrictor-Plates, den Luftmengenbegrenzern, die die Motorleistung von über 850 PS auf etwa 450 PS reduzieren. Sonst würde diese NASCAR-Schlacht ganz einfach zu schnell und damit zu gefährlich werden.

Earnhardt-Sieg im Earnhardt-Country?

Clint Bowyer, Jeff Gordon, Jimmie Johnson, Kevin Harvick, Mark Martin, Dale Earnhardt Jun.
Talladega-Finale 2011: Earnhardt (unten rechts) schiebt Johnson zum Sieg
© NASCAR

Talladega ist Earnhardt-Country. NASCAR-Legende Dale Earnhardt gewann hier zwischen 1983 und 2000 zehn Mal, sein Sohn Dale Earnhardt Jr. holte zwischen 2001 und 2004 fünf Siege. Publikumsliebling "Junior" ist seit dem Juni 2008 in der NASCAR ohne einen Erfolg und was würde für den zuletzt wieder erstarkten 36-Jährigen besser passen, als diese Minus-Rekordserie ausgerechnet in Dega zu durchbrechen?

Doch Earnhardt tritt auf die Euphoriebremse: "In Talladega gibt es viel zu viele Variablen", sagt der Hendrick-Pilot. Zudem erwarten die Fahrer wieder das klassische Pack-Racing, denn die Regeln sind dem Daytona 500 ziemlich ähnlich. "Es ist das gleiche Paket, auch Talladega bietet viel Grip und ich wüsste nicht, warum es anders laufen sollte", schätzt Daytona-Sieger Matt Kenseth (Roush-Ford). Sind die starken Fords also auch in Dega in der Favoritenrolle?

Und was machen die Childress-Chevys, die zuletzt dreimal in vier Talladega-Rennen den Sieger stellten? Das RCR-Aushängeschild ist "Mr-where-did-he-come-from?" Kevin Harvick: "Wir haben in Talladega eine Menge Unfälle erlebt. Aber wir haben auch gute Zeiten gesehen. Hoffentlich sind wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort und bauen unsere gute Statistik aus." Die wiederum drückt die Unberechenbarkeit wunderbar aus: 41 unterschiedliche Sieger in bislang 85 Cup-Events.

44 Piloten und 43 Startplätze

Carl Edwards
Frühjahr 2009: Der Roush-Ford von Carl Edwards kracht in die Fangzäune
© Ford

Der erfolgreichste aktive Pilot ist natürlich Jeff Gordon mit seinen sechs Talladega-Erfolgen. Der Titelverteidiger kommt ebenfalls aus dem Hause Hendrick Motorsports, denn mit der freundlichen Hilfe Earnhardts gewann Jimmie Johnson das Frühjahrsrennen 2011 hauchdünn vor Clint Bowyer. Bowyer könnte einer dieser geheimen Geheimtipps sein, denn hätte der Waltrip-Neuzugang das Rennen vor einem Jahr gewinnen können, dann wäre er in Dega seit drei Rennen ungeschlagen.

Oder es kommt alles ganz anders wie zum Beispiel im Frühjahr 2009, als das damalige Sprint-Cup-Greenhorn Brad Keselowski (heute Penske-Dodge) im Phoenix-Chevy siegte. Es war das Rennen, in dem Carl Edwards seinen spektakulären Abflug in die Fangzäune hinlegte. Wie durch ein Wunder wurde niemand ernsthaft verletzt, auch der Roush-Pilot entstieg seinem Ford Fusion ohne Schramme.

Weiter hinten im Feld wird es einen Teilnehmer in der Qualifikation erwischen: 44 Teams haben für die 43 Startplätze gemeldet. Altmeister Bill Elliott fährt wie in Daytona einen zweiten Toyota von Joe Nemechek mit der Startnummer 97. Durch sein Past-Championship-Provisional steht Elliott neben den Top 35 der Ownerwertung sicher im Feld. Es kämpfen also noch acht Teams um die verbleibenden sieben Startplätze.

Das Aaron's 499 hat einen etwas anderen Zeitplan als üblich. Die beiden Freien Trainings finden bereits am Freitag statt, die Qualifikation geht am Samstag ab 18:10 Uhr über die Bühne. Es ist ein Impound-Rennen, also darf nach dem Qualifying an den Autos nicht mehr gearbeitet werden. Die erste Talladega-Show des Jahres 2012 beginnt am Sonntagabend ab etwa 19:00 Uhr MESZ.

Die Meldeliste für Talladega:

01. 1 Jamie McMurray (Earnhardt/Ganassi-Chevrolet)
02. 2 Brad Keselowski (Penske-Dodge)
03. 5 Kasey Kahne (Hendrick-Chevrolet)
04. 9 Marcos Ambrose (Petty-Ford)
05. 10 David Reutimann (Baldwin-Chevrolet)
06. 11 Denny Hamlin (Gibbs-Toyota)
07. 13 Casey Mears (Germain-Ford)
08. 14 Tony Stewart (Stewart/Haas-Chevrolet)
09. 15 Clint Bowyer (Waltrip-Toyota)
10. 16 Greg Biffle (Roush-Ford)
11. 17 Matt Kenseth (Roush-Ford)
12. 18 Kyle Busch (Gibbs-Toyota)
13. 20 Joey Logano (Gibbs-Toyota)
14. 21 Trevor Bayne (Wood-Ford) - Q
15. 22 A.J. Allmendinger (Penske-Dodge)
16. 23 Robert Richardson (R3-Chevrolet) - Q
17. 24 Jeff Gordon (Hendrick-Chevrolet)
18. 26 Josh Wise (Front-Row-Ford) - Q
19. 27 Paul Menard (Childress-Chevrolet)
20. 29 Kevin Harvick (Childress-Chevrolet)
21. 30 David Stremme (Inception-Toyota) - Q
22. 31 Jeff Burton (Childress-Chevrolet)
23. 32 Terry Labonte (FAS-Ford)
24. 33 Tony Raines (Childress-Chevrolet) - Q
25. 34 David Ragan (Front-Row-Ford)
26. 36 Dave Blaney (Baldwin-Chevrolet)
27. 38 David Gilliland (Front-Row-Ford)
28. 39 Ryan Newman (Stewart/Haas-Chevrolet)
29. 42 Juan Pablo Montoya (Earnhardt/Ganassi-Chevrolet)
30. 43 Aric Almirola (Petty-Ford)
31. 47 Bobby Labonte (JTG-Toyota)
32. 48 Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)
33. 49 J.J. Yeley (Robinson-Toyota) - Q
34. 51 Kurt Busch (Phoenix-Chevrolet)
35. 55 Michael Waltrip (Waltrip-Toyota)
36. 56 Martin Truex Jr. (Waltrip-Toyota)
37. 78 Regan Smith (Furniture-Row-Chevrolet)
38. 83 Landon Cassill (BK-Toyota)
39. 87 Joe Nemechek (Nemco-Toyota) - Q
40. 88 Dale Earnhardt Jr. (Hendrick-Chevrolet)
41. 93 Travis Kvapil (BK-Toyota)
42. 97 Bill Elliott (Nemco-Toyota) - PC
43. 98 Michael McDowell (Parsons-Ford) - Q
44. 99 Carl Edwards (Roush-Ford)

Der Zeitplan von Talladega:

Freitag:

20:00 - 20:45 Uhr: Erstes Freies Training
21:30 - 22:30 Uhr: Abschlusstraining

Samstag:

ab 18:10 Uhr: Qualifying
ab 21:15 Uhr: Nationwide-Rennen

Sonntag:

ab 19:00 Uhr: Aarons 499 von Talladega (live auf 'Motorvision')

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