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Indy-Auftakt: Barrichello schnell - Alesi langsam

11. Mai 2012 - 01:13 Uhr

Rubens Barrichello schaffte das Rookie-Programm von Indianapolis ohne Probleme, während Jean Alesi noch jede Menge Speed suchen muss

Jean Alesi
Jean Alesi und seine Premiere: Erste IndyCar-Runden im Oval
© IndyCar/LAT

(Motorsport-Total.com) - Sechs der acht angetretenen Piloten absolvierten am Rookie-Tag von Indianapolis den dreistufigen Test für die IndyCar-Neulinge und -Refresher. Schnellster war James Jakes im Dale-Coyne-Honda, der in 41.234 Sekunden oder einem Schnitt von 218.268 Meilen pro Stunde deutlich über der geforderten 210-Meilen-Grenze blieb.

Jakes absolvierte seinen Rookie-Test eigentlich schon in der Saison 2011, scheiterte dann aber an der Qualifikation für das Indy 500. "Das war der Tiefpunkt meiner ganzen Karriere und wir haben uns gesagt, dass das nicht wieder passieren darf", unterstrich der 24-jährige Brite, der sein zweites IndyCar-Jahr absolviert.

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Platz zwei und drei ging an das Sarah-Fisher-Duo Bryan Clauson (41.466/217.046) und Josef Newgarden (41.556/216.573). Auch Rubens Barrichello (4.) blieb in 42.040 Sekunden oder 214.083 Meilen pro Stunde deutlich über der geforderten Schallmauer von 210 Meilen pro Stunde, die 15 fliegende Runden lang gehalten werden musste.

"Das Rookie-Programm der IndyCars ist sehr gut", urteilte der 39-jährige Brasilianer nach seinen insgesamt 83 Runden. "Dieser Prozess über drei Stufen (bis 205 Meilen, bis 210 Meilen und über 210 Meilen; Anm. d. Red.) nimmt dir viel Druck. Zudem hatte ich in Tony (Kanaan; Anm. d. Red.) einen großartigen Lehrmeister." Nicht nur das: Das ganze KV-Team samt Ingenieuren und Mechaniker verfolgte den Barrichello-Tag an der Boxenmauer.

Alesi hinkt hinterher

Rubens Barrichello, Tony Kanaan
Rubens Barrichello und sein Oval-Lehrmeister Tony Kanaan
© IndyCar/LAT

Simon Pagenaud (Schmidt-Honda; 5.) sorgte für den einzigen kleinen Aufreger eines ansonsten ruhigen Indy-Auftakts, als er einen Vogel traf, der sich im Kühler verfing. "Ich habe die Vogelschar gesehen, aber mir war auf der Strecke nicht klar, dass ich ein Tier getroffen habe", sagte der Franzose, der mit 93 gezeiteten Runden der fleißigste Pilot des Donnerstags war.

Wie Pagenaud (42.045/214.055) schaffte auch Indy-Rückkehrer Michel Jourdain Jr. (Rahal-Honda; 42.128; 213.633) locker die 210-Meilen-Anforderung. "Es fühlt sich aber überhaupt nicht so an wie vor 16 Jahren", gestand der 35-jährige Mexikaner, der zuletzt 1996 in Indianapolis fuhr. "Wir wollten geduldig sein und keine Fehler machen. Das haben wir erreicht."

Nicht durch Stufe 3 kam der zweite Foyt-Pilot Wade Cunnigham (42.792), der mit einer schnellsten Runde von 210.318 Meilen pro Stunde die nötige Grenze zwar knapp überschritt, diesen Schnitt aber nicht über 15 fliegende Runden halten konnte. Überhaupt keine Chance dazu hatte IndyCar-Neueinsteiger Jean Alesi im Fan-Force-Lotus mit einer schnellsten Runde von 48.287 Sekunden oder einem Schnitt von 186.387 Meilen pro Stunde.

Allerdings war der 47-jährige Ex-Formel-1-Star nicht nur zum ersten Mal überhaupt auf einem Oval unterwegs, es waren auch für sein Indy-Lights-Team und Lotus die ersten Runden in Indianapolis. Insofern wird Alesi noch die nötige Zeit bekommen, um sich durch die drei Rookie-Phasen zu kämpfen.

Das Dragon-Duo Katherine Legge und Sebastien Borudais glänzte am Rookie-Donnerstag übrigens durch Abwesenheit. Hintergrund dürfte natürlich der schwebende Rechtsstreit mit Lotus und die Konsequenzen sein. Lotus-Motoren bekommt das Dragon-Team nicht mehr, ein neuer Vertrag mit Chevrolet wurde bislang nicht bekannt gegeben.

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