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Reifenstreit: Goodyear nimmt Stellung - Gordon testet

11. März 2008 - 11:24 Uhr

Während drei Cup-Piloten am Montag bereits den neuen Belag in Darlington ausprobierten, nahm Goodyear Stellung zu den Vorwürfen von Atlanta

Carl Edwards
In Darlington geht es immer an der Mauer entlang - hier Carl Edwards
© Ford

(Motorsport-Total.com) - Jeff Gordon, Greg Biffle und Ryan Newman nahmen am Montag die Arbeit im Vorfeld des Darlington-Rennens am 10. Mai auf. Goodyear rief zu einem zweitägigen Reifentest, und je ein Chevrolet, ein Dodge und ein Ford wurden eingeladen. Sehr zum Leidwesen von Toyota, die man - aus welchen Gründen auch immer - außen vor gelassen hatte.

Der Darlington Raceway bekam über den Winter einen neuen, zehn Millionen US-Dollar teuren Belag, und Jeff Gordon äußerte sich nach seinen ersten Runden begeistert: "Die prinzipiellen Übergänge, die Kurvenüberhöhung und die Mauern wurden nicht verändert", erklärte der Hendrick-Pilot. "Die Schläge sind nun weg, das Grip-Level ist hoch - toll, sie haben einen guten Job gemacht."

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In Sachen Reifenkritik blieb der vierfache Cup-Champion bei seinem suboptimalen Urteil über die angelieferten Goodyear-Gummis, wollte sich in seiner Kritik jedoch nicht auf das Level von Tony Stewart begeben: "Ich denke, dass er ein wenig über das Ziel hinausgeschossen ist", so Gordon salomonisch.

Goodyear selbst nahm zu den Stewart-Vorwürfen ebenfalls Stellung: "Wir akzeptieren, dass die Fahrer ihre eigene Meinung über unsere Reifen haben", erklärte man in einer Pressemitteilung. "Nun wissen wir, dass unsere Kombination nicht funktioniert hat, also werden wir nach Atlanta zurück gehen und für das Herbstrennen noch einmal testen."

Übrigens: Auch Stewarts leidenschaftliche Vorwürfe in Bezug auf andere Rennserien fanden Erwähnung. "Goodyear hat beschlossen, andere Rennserien aufgrund der eskalierenden Kostensituation zu verlassen und zumindest ein anderer Reifenhersteller hat genau das Gleiche gemacht."