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Doornbos: PKV, Conquest - oder doch Minardi?
Robert Doornbos hat für 2008 drei Optionen - Manager Christian Geistdörfer gibt gegenüber 'Motorsport-Total.com' einen Einblick in die aktuelle Situation

(Motorsport-Total.com) - Auffällig am Sebring-Test waren vor allem zwei Dinge: Die Abwesenheit von Team Australia und Will Power, und auch die Abwesenheit von Robert Doornbos - beide werden von nahezu allen ChampCar-Experten für die kommende Saison 2008 zum engsten Favoritenkreis um die Nachfolge von Sébastien Bourdais gerechnet.
Die Sebring-Tage waren die erste offizielle Gelegenheit, um sich für das kommende ChampCar-Jahr vorzubereiten und während Justin Wilson, Neuzugang bei Newman/Haas/Lanigan, eifrig seine Runden drehte, blieb die Frage im Raum, ob Doornbos und Power durch ihr Nicht-Erscheinen wertvolle Streckenzeit verstreichen lassen würden.
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"Alles halb so wild", beschwichtigte Doornbos-Manager Christian Geistdörfer gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Das Auto ist bekannt und die kurze Streckenvariante von Sebring ist nicht so aufschlussreich. Wichtig werden die Testfahrten in Laguna Seca Mitte März."
Drei Optionen für Doornbos

Dann sollte der Niederländer mit von der Partie sein - nur für welches Team wird Doornbos 2008 starten? Offensichtlich gibt es im ChampCar-Lager auch bei Minardi Themen, die - wie immer - mit den Finanzen zusammenhängen. Weswegen Geistdörfer auch gar nicht sicher ist, dass Doornbos 2008 bei Paul Stoddart fahren wird.
"Sicher ist, dass wir 2008 kein Geld mitbringen werden", erklärte der vor wenigen Tagen 55 Jahre alt gewordene Münchner. Was nichts anderes bedeutet, als dass auch Minardi nach jedem Dollar Ausschau halten muss und Stoddart auf den Faktor Zeit spekuliert.
Denn nach der Wilson-Verpflichtung bei Newman/Haas/Lanigan ging für Doornbos eine sehr interessante Türe zu, doch für den Gesamtdritten und "Rookie-of-the-Year" 2007 stehen noch zwei andere Optionen parat. Erstens ein Platz bei PKV und zweitens das Conquest-Team von Eric Bachelart, wo Franck Perera in Sebring die absolute Bestzeit aller drei Tage aufstellte.
Geistdörfer bleibt zuversichtlich

Bei PKV ist derzeit nur Oriol Servia bestätigt und Champ-Car-Routinier Alex Tagliani, der neben dem Katalanen in Sebring testen durfte, bemüht sich nach Kräften um einen Platz im Team. Für Doornbos sprechen seine zwei Saisonsiege in Mont Trémblant und San José und die Tatsache, dass er 2007 keinerlei Eingewöhnungsprobleme mit dem Panoz DP01 hatte.
Doch auch das Conquest-Team könnte für Doornbos eine interessante Alternative darstellen, denn dort gibt es mit dem australischen Finanzdienstleister Opes Prime Group Ltd. wenigstens einen zahlungskräftigen Sponsor, der, so Geistdörfer, "sicher nichts dagegen hätte, wenn sie einen Fahrer bekämen, der unter den Top 3 mitfahren kann."
Seine Präferenz liegt jedoch beim PKV-Team, für das 2007 der Schweizer Neel Jani startete. Jener erklärte jedoch vor ein paar Tagen, dass er in diesem Jahr unbedingt die A1GP-Serie zu Ende fahren will. Aber auch Minardi hat Geistdörfer noch nicht abgeschrieben: "Ich kenne Paul und seine Tricks schon lange", bemerkte der Doornbos-Manager und bilanziert die aktuelle Situation wie folgt: "Ich bin zuversichtlich und optimistisch, dass Robert auch 2008 bei den ChampCars fahren wird."








