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Ogier will Klarheit über seine WRC-Zukunft bis Ende September

07. September 2017 - 17:24 Uhr

Kehrt Sebastien Ogier zurück zu Citroen? - Matton sieht "keine Hürden" - Der Franzose will bis Ende September 2017 über seine Zukunft Bescheid wissen

Sebastien Ogier, Julien Ingrassia
Sebastien Ogier erhöht den Druck auf M-Sport: Entscheidung muss bald fallen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Citroen will den "verlorenen Sohn" wieder zurück ins Werksteam holen, doch Sebastien Ogier ist auf dem Fahrermarkt gefragt. Der viermalige Weltmeister würde zwar gerne bei M-Sport bleiben, verlangt jedoch, dass sein jetziger Arbeitgeber wieder Ford-Werksteam wird - eine mächtige Forderung. Noch mehr, als dass Ogier seinem Team nur noch ein kleines Zeitfenster zur Verfügung stellt: Er sagt gegenüber 'Motorsport-Total.com' aus, dass er seine Zukunft bis Ende September geklärt haben will.

"Vergangenes Jahr hat es zu lange gedauert, das will ich so nicht noch einmal erleben", so der 33-Jährige, der nach dem überraschenden Ausstieg von Volkswagen nach der WRC-Saison 2016 erst im Dezember ein Cockpit sicher hatte - einen Monat vor der Rallye Monte-Carlo. Er befindet sich in einer guten Verhandlungsposition, schließlich hat Citroen-Sportchef Yves Matton alle Hebel in Bewegung gesetzt, den Franzosen in das Team zurückzuholen, in dem er einst groß geworden ist. Für diese Chance ließ er sogar Andreas Mikkelsen zu Hyundai ziehen.

"Es hat Priorität, ihn in unser Team zu holen", sagt Matton. "Momentan gibt es keine großen Hürden. Wir gehen das Schritt für Schritt an, aber es ist schwer zu sagen, wie seine finale Antwort lauten wird. Schließlich dürften wir nicht die einzigen sein, die an ihm dran sind."

"Es hat Priorität, ihn in unser Team zu holen."
Yves Matton über Sebastien Ogier

Ford hätte eine historische Chance, den besten WRC-Piloten der Gegenwart langfristig an sich zu binden und endlich den ersten Fahrertitel seit Ari Vatanen 1981 zu holen. Diesen hatte Ford in über 20 Jahren WRC-Engagement seit Anfang der 1990er-Jahre immer wieder knapp verpasst. Der US-amerikanische Hersteller zog sich nach der WRC-Saison 2012 aus dem Rallyesport werksseitig zurück. M-Sport wurde Privatteam.

Matton wiederum braucht dringend einen potenziellen Weltmeister im Team, um den Kampf mit Hyundai und Toyota in der WRC-Saison 2018 aufzunehmen. Letztere dürften nach ihrer Debütsaison, in der sie bereits gewonnen haben, nochmal stärker auftreten. Wie dicht er an einer Verpflichtung von Ogier dran ist, weiß er selber nicht. Darüber zerbricht er sich aber auch gar nicht erst den Kopf: "Es macht keinen Unterschied, ob es zehn Prozent oder deren 90 sind. Wenn es nicht 100 Prozent sind, ist nichts unterschrieben."

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