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Citroen: Kris Meekes Start in Spanien wackelt

Citroen-Teamchef Yves Matton will sich noch nicht festlegen, ob Kris Meeke auch bei der Rallye Spanien fahren wird: Unfall in Deutschland dafür aber nicht entscheidend

(Motorsport-Total.com) - Öffentliche Rückendeckung sieht anders aus: Citroen-Teamchef Yves Matton vermeidet nach der Rallye Deutschland ein klares Bekenntnis zu seinem Fahrer Kris Meeke und lässt offen, ob er beim nächsten Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft Anfang Oktober in Spanien auch an den Start gehen wird. "Ich kann noch nicht sagen, wer in Spanien fahren wird. Ich sage aber auch nicht, dass er nicht da sein wird", hält sich Matton gegenüber 'autosport.com' alle Optionen offen.

Kris Meeke

Kris Meeke erlebt eine WRC-Saison zum Vergessen Zoom

"Den einzigen Fahrer, den ich bestätigen kann, ist Stephane", so der Teamchef weiter. Stephane Lefebvre hatte bei der Rallye Deutschland zugunsten von Andreas Mikkelsen pausiert, war jedoch frühzeitig für die Rallye Spanien nominiert worden. Die weiteren Fahrer will Matton bis zum 5. September verkünden. Allerdings hält er fest, dass der Unfall von Meeke bei der Rallye Deutschland bei dieser Entscheidung keine Rolle spielen wird. "Was hier passiert ist, hat darauf keinen Einfluss."

Meeke war in Deutschland schon bei der ersten Zuschauerprüfung in Saarbrücken gegen eine Betonabsperrung gefahren. Dabei war die Lenkung gebrochen, der Nordire musste seinen Citroen C3 WRC abstellen. Matton nimmt seinen Fahrer dafür aber ein wenig in Schutz und meint dass der enge Parcours für die breiteren WRC-Autos des Jahres 2017 ungeeignet war. "Kris hat selbst von einem blöden Fehler gesprochen, aber ich muss auch sagen dass es eine blöde Prüfung war", so Matton.

"Wie eng diese Prüfung war sieht man daran, dass man ein schmales R5-Auto brauchte, um dort zu gewinnen", meint der Belgier. Gewonnen hatte diese Prüfung überraschend Jan Kopecky in einem Skoda Fabia R5. Meeke hingegen hatte eine Strafzeit von zehn Minuten kassiert, weil er die Prüfung nicht beenden konnte.

Somit sei seine Rallye schon gelaufen gewesen, bevor sie überhaupt begonnen hatte. "Mich ärgert vor allem, dass er aufgrund dieses Fehlers keine ordentliche Rallye mehr fahren konnte", sagt Matton. "Bei solch schwierigen Bedingungen fällt es schwer sich zu motivieren und Risiken einzugehen, wenn man weiß, dass es einem nichts bringt."

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