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Esapekka Lappi: Rallyesieger zurück auf der Schulbank

15. August 2017 - 13:00 Uhr

In Finnland war Esapekka Lappi noch der umjubelte Sieger, bei der Rallye Deutschland geht nun seine Lernphase in der Rallye-WM weiter

Esapekka Lappi
Esapekka Lappi schraubt die Erwartungen vor der Rallye Deutschland herunter
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - In nur vier Rallyes zum WRC-Sieger: Die Lernkurve von Toyota-Pilot Esapekka Lappi in der Rallye-WM verlief steil. Doch bei steilen Aufstiegen sind auch Abstürze möglich, und so rechnet im Hause Toyota niemand damit, dass Lappi bei der Rallye Deutschland (17. bis 20. August) an seinen sensationellen Triumph in Finnland anknüpfen kann - allen voran Lappi selbst nicht. "Von meiner wohl stärksten Rallye komme ich nun zu einem Lauf, bei dem ich mich alles andere als zu Hause fühle", sagt Lappi, der bei seiner Heimrallye nur gut zwei Monate nach seinem Debüt im World-Rally-Car seinen ersten Gesamtsieg eingefahren hatte.

Denn statt der vertrauten Schotterpisten der heimischen Wälder warten in dieser Woche die schwierigen Asphalt- und Betonstraßen des Saarlands, der Mosel-Weinberge und des Truppenübungsplatzes Baumholder auf die WRC-Piloten. Und auf diesem Untergrund ist Lappis Erfahrung mit dem Toyota Yaris WRC äußerst überschaubar.

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"Ich habe bisher nur zwei Tage auf Asphalt getestet. Ich wäre schon zufrieden, wenn ich ins Ziel komme, denn das ist eine wirklich schwierige Rallye. Vor allem wenn es regnet, ist es wirklich schlimm", sagt er Finne. Auch die Zusammenarbeit mit den sogenannten Schotterspionen, die vor den Wertungsprüfungen die Strecken befahren und die Fahrer über den Zustand der Fahrbahn informieren, ist für Lappi noch sehr ungewohnt.

Daher heißt es für den 27-jährigen Finnen nach dem Triumphgefühl von Finnland in Deutschland: Zurück auf die "WRC-Schulbank". Und dort muss Lappi nach Einschätzung seines Teamkollegen Jari-Matti Latvala auch in der nächsten Saison noch Platz nehmen. Denn trotz des souveränen Siegs in Finnland ist Lappi für Latvala 2018 noch kein Titelkandidat.

"Es gibt noch Rallyes wie Mexiko, die er noch nicht gefahren ist. Wenn man um den Titel kämpfen will, muss man alle Rallyes kennen", wird Latvala von 'autosport.com' zitiert. Auch Lappi selbst weiß, dass er in der WRC noch lange kein konstanter Siegfahrer ist. "Daher ist es für mich vor allem wichtig, bei den Rallyes Erfahrungen zu sammeln, damit ich konstant auf höherem Niveau fahren kann", sagt er.

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