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Dakar 2017: Martin Prokop setzt auf Co-Pilotin Ilka Minor

28. Dezember 2016 - 09:48 Uhr

Die Österreicherin Ilka Minor startet zum ersten Mal als Co-Pilotin bei der Rallye Dakar - Wenig Erfahrung bei der Navigation in der Wüste

Martin Prokop
Prokop/Minor starten bei der Rallye Dakar mit einem Ford F150 Evo
© Martin Prokop

(Motorsport-Total.com) - Die Rallye Dakar zieht immer mehr Fahrer aus der klassischen Rallye-Szene an. 2016 debütierten nicht nur Mikko Hirvonen und Sebastien Loeb, sondern auch Martin Prokop. Der Tscheche schlug sich mit einem Toyota Hilux achtbar aus der Affäre und belegte trotz eines Überschlags den 14. Platz im Gesamtklassement. Für die Dakar 2017 wechselte Prokop auf einen Ford F150 Evo, der vom Team MP-Sports aufgebaut wurde.

Als Beifahrerin holte sich Prokop Ilka Minor ins Boot. Die Österreicherin zählt zu den besten Co-Piloten der Welt, doch die Dakar ist für die 41-Jährige Neuland. "Dieses Abenteuer wird etwas komplett anderes zu meinen normalen Einsätzen in der Rallye-Weltmeisterschaft. Aber nach 22 Jahren Co-Pilot in der Rallye kommt einen neue Herausforderung gerade recht", freut sich Minor über diese Chance. "Wenn du einen Anruf bekommst mit der Frage 'Würde dich die Dakar interessieren?' braucht es nicht viel Zeit zum Überlegen."

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In der WRC stand Minor achtmal auf dem Podium, nun wartet Südamerika. Zur Vorbereitung gab es einen gemeinsamen Test in Abu Dhabi, wo sich Prokop und Minor vor allem in der Wüste zurechtfinden mussten: "Die größte Herausforderung sind der Sand, die Dünen und die Orientierung", weiß die Österreicherin. "Wir hatten einen guten Test in Abu Dhabi, wir haben zwei Wertungsprüfungen simuliert, alles verlief sehr positiv. Aber um ehrlich zu sein, ich bin immer noch nervös und habe riesen Respekt."

Vor allem der Co-Pilot kann nur am Abend im Biwak das Roadbook für den nächsten Tag studieren. Einen so detaillierten Aufschrieb wie in der Rallye-WM gibt es nicht. Der Co-Pilot muss in erster Linie gut durch das Gelände navigieren können. Das wird Minors größte Herausforderung werden. "Wir hatten nicht die Chance, ein Auto zuvor bei einer Cross-Country-Rallye einzusetzen", bedauert Prokop die knappe Vorbereitungszeit. "Wir wären gerne mehr gefahren, aber das Auto hat beim Test gut funktioniert."

"Wir sind ein kleines Team, aber mit viel Erfahrung. Es arbeiten die gleichen Leute wie bei unserer WRC-Kampagne und wir hoffen, dass das effektiv ist", meint Prokop. Als kleines Privatteam aus Tschechien wird es gegen die Topteams von Peugeot, Toyota und Mini schwer, aber Prokop/Minor könnten zu den besten Privatiers zählen. "Wir peilen die Top 15 an und wären mit den Top 10 sehr glücklich. Momentan konzentrieren wir uns zu 100 Prozent auf die Dakar. Es hängt davon ab, wie es im Januar laufen wird, dann entscheiden wir unser zukünftiges Programm", so der Tscheche.

Insgesamt stehen 79 Autos auf der Nennliste, Prokop/Minor haben die Startnummer 321. Aus deutscher Sicht sind vor allem die drei Top-Co-Piloten Dirk von Zitzewitz, Timo Gottschalk und Andreas Schulz für Spitzenergebnisse gut. Im Feld der Privatiers steuert Thomas Walter Englert einen Toyota Hilux. Fahrer aus der Schweiz sind nicht dabei. Lediglich Steven Griener fungiert als Co-Pilot in einem privaten Prado-Toyota mit Startnummer 390. Mit Cristina Gutierrez Herrero ist in der Automobil-Wertung auch eine Fahrerin mit dabei.

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