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Gran Canaria: Kopecky feiert zweiten Saisonsieg

23. März 2013 - 19:44 Uhr

Nach dem Ausfall von Robert Kubica war der Weg frei für Jan Kopecky: Der Tscheche gewinnt den dritten EM-Lauf auf Gran Canaria

Jan Kopecky
Jan Kopecky hatte nach dem Ausfall von Robert Kubica alles unter Kontrolle
© ERC

(Motorsport-Total.com) - Die dritte Station der Rallye-Europameisterschaft ging am Samstag auf den kanarischen Inseln zu Ende. Im Mittelpunkt stand die starke Performance von Robert Kubica, die auf der zweiten Etappe ein Ende fand. In der zehnten Wertungsprüfung prallte der Pole gegen die Streckenbegrenzung und riss sich ein Rad an seinem Citroen DS3 RRC ab. Er und sein Co-Pilot Maciek Baran blieben dabei unverletzt, doch die Rallye war für sie vorbei.

Dadurch übernahm Jan Kopecky (Skoda Fabia S2000) das Zepter auf Gran Canaria und feierte seinen bereits dritten Sieg auf der malerischen Insel. Craig Breen (Peugeot 207 S2000) und Lokalmatador Luis Monzon (Mini JCW RRC) komplettierten das Podest. Den Produktionswagen-Cup entschied Andreas Aigner im seriennahen Subaru souverän für sich.

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Das Bild der Rallye änderte sich gleich am Vormittag. Nachdem Kubica am Freitag alle acht Prüfungen für sich entschieden hatte, musste er sich in WP9 knapp Kopecky geschlagen geben. Auf WP10 geschah dann der verhängnisvolle Fehler. Was war genau passiert? "Es war schade, aber sehr unglücklich. Wir waren in einem schnellen Bergab-Abschnitt. Es war eine recht schnelle Kurve, die man locker voll nehmen kann", berichtet Kubica.

"Man musste nicht stark bremsen, denn es war eine Kurve im dritten Gang. Als ich auf die Bremse stieg, brach das Heck aus. Ich musste den Pedaldruck reduzieren, ansonsten hätte ich mich gedreht und die Straße war sehr eng. Dann ging es sich nicht mehr aus, ich rutschte vor der Kurve komplett seitwärts - nicht komplett, aber ziemlich. Ich versuchte die Kurve noch zu schaffen, aber ich traf rechts hinten die Mauer. Dann rutschten wir vorne links in die Leitplanke. Schade, aber das kann passieren", nimmt es Kubica gelassen.

Bis dahin hatte sich der ehemalige Formel-1-Pilot ein komfortables Polster von über einer Minute herausgefahren. Deshalb bewertet Kubica seine Performance auch positiv. "Gestern war ein sehr positiver Tag für uns mit sehr guten Erfahrungen. Heute ist das Gegenteil der Fall, aber wir müssen einen Schritt vorwärts machen und die Erfahrung mitnehmen. Heute war es leider eine negative Erfahrung, aber das gehört zum Sport dazu."

Ab diesem Zeitpunkt war der Weg für Kopecky frei. Mit Ausnahme von WP11, die an Monzon ging, sicherte sich der Tscheche alle Bestzeiten am Samstag. Nach dem Sieg bei der Jännerrallye war es schon sein zweiter EM-Erfolg in dieser Saison. "Es ist gut für uns und gut für Skoda. Die Abstimmung war für trockene Bedingungen perfekt. Robert war großartig, aber ihm ist ein Fehler unterlaufen", lobt Kopecky seinen Gegner. Im Gegensatz zum regnerischen Freitag waren die Straßen am Samstag trocken.

Aigner gewinnt Produktionswagen-Cup

Am Ende war es eine klare Angelegenheit für Kopecky, denn er hatte nach 14 Sonderprüfungen einen Vorsprung von 1:22,1 Minuten auf Breen, der bei dieser Rallye in erster Linie Erfahrungen sammeln wollte. Große Freude herrschte bei Monzon, der sich den Traum vom Podestplatz erfüllen konnte. Großes Pech hatte am Samstag dagegen EM-Rookie Jeremi Ancian (Peugeot). Nachdem er schon auf WP9 einen Reifenschaden erlitten hatte, trat auf WP11 erneut ein Plattfuß auf. Da er keinen weiteren Ersatzreifen übrig hatte, musste er aufgeben. Laut Reglement müssen auf den Verbindungsstrecken alle vier Reifen in Ordnung sein.

Durch Ancians Pech rückte Aigner auf den vierten Platz im Gesamtklassement nach vor. Den Produktionswagen-Cup dominierte der Österreicher von Start bis ins Ziel. "Ich bin sehr, sehr glücklich", freut sich der PWRC-Weltmeister von 2008. "Ich bin hierher gekommen, um diese Klasse zu gewinnen. Ich ging nicht von einem großen Vorsprung aus. Platz vier im Gesamtklassement ist auch unglaublich, obwohl es mir für die ausgeschiedenen Jungs leid tut. Die Produktionswagen-Meisterschaft ist für die gesamte Saison sehr wichtig."

Die Rallye-EM legt nun ein Monat Pause ein. Der nächste Lauf findet vom 25. bis 27. April auf den Azoren statt.

Endergebnis nach 14 Prüfungen (Top 10):
01. Jan Kopecky (Skoda Fabia S2000) -2:24:30,9 Stunden
02. Craig Breen (Peugeot 207 S2000) +1:52,4 Minten
03. Luis Monzon (Mini JCW RRC) +3:18,9
04. Andreas Aigner (Subaru Impreza Sti R4) +6:50,8
05. Germain Bonnefis (Renault Megane RS) +8:31,0
06. Gorka Antxustegi (Suzuki Swift S1600) +9:31,0
07. Janos Puskadi (Skoda Fabia S2000) +10:13,6
08. Jean-Mathieu Leandri (Peugeot 207 S2000) +11:05,8
09. Robert Consani (Renault Megane RS) +11:57,7
10. Antonin Tlustak (Skoda Fabia S2000) +14:05,2

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