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WP15-16: Ogier auf dem Weg zum Sieg

09. Februar 2013 - 17:08 Uhr

Sebastien Ogier (Volkswagen) kontrolliert am Samstag seine Führung bei der Rallye Schweden - Weltmeister Sebastien Loeb (Citroen) kommt nicht entscheidend nahe

Sebastien Ogier
Volkswagen-Pilot Sebastien Ogier setzte seine starke Leistung auch am Samstag fort
© Volkswagen

(Motorsport-Total.com) - Volkswagen-Werksfahrer Sebastien Ogier kontrollierte den zweiten Tag der Rallye Schweden und verteidigte seine Führung. Weltmeister Sebastien Loeb (Citroen) konnte das Tempo zwar erhöhen, doch Ogier konterte jederzeit. Für Loeb war es unmöglich den verlorenen Boden aufzuholen. In den letzten Tag geht Ogier mit einem komfortablen Polster von 26,9 Sekunden. "Es war ein guter Tag für mich. Am Vormittag ging es darum den Rhythmus zu finden. Das ist nicht einfach, wenn man nicht bis ans Limit pushen muss."

"Ich bin sehr zufrieden, weil wir eine angenehme Führung haben", sagt Ogier relaxt. Loeb hat seinen zweiten Schweden-Sieg schon beinahe abgeschrieben. "Es war ein guter Tag für mich. Im Vergleich zu gestern habe ich nicht viel Zeit auf Ogier verloren. Durch mein schlechtes Qualifying und den Startplatz gestern habe ich viel Zeit verloren", ärgert sich der Franzose über seine Leistung an den Vortagen. "Heute bin ich schnell gefahren, aber auch Ogier ist im Polo sehr schnell. 20 Sekunden sind einfach zu viel."

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Spannend ging es am Samstag im Duell um Platz drei zu. Mads Östberg (Ford) war im Angriffsmodus und überholte Jari-Matti Latvala im zweiten Volkswagen Polo. "Es war ein recht guter Tag. Loeb hat das Tempo erhöht und es war schwierig, mit ihm mitzuhalten", bilanziert der Norweger seinen Tag. "Am Nachmittag habe ich mich auf Latvala konzentriert und ihm Zeit abgenommen. Das ist auch für die morgige Startposition wichtig. Ich werde auch morgen angreifen, aber ich werde sie nicht einholen können."

Latvala muss am Sonntag 6,1 Sekunden aufholen, wenn er noch auf das Podest klettern will. "Es war ein frustrierender Tag, aber ich habe keine Fehler gemacht. Das ist die Hauptsache", lautet der knappe Kommentar des Finnen. Auf den beiden verbliebenen Nachmittagsprüfungen spielten sich keine großen Dramen ab. Die Bestzeit auf WP15 ging an Ogier. Im "Hagfors-Sprint" (WP16) legte Loeb das Tempo vor.

WP15: Ogier kontert Loeb

Die Nachmittagsschleife wurde mit der "Rämmen"-Prüfung und dem kurzen "Hagfors-Sprint" abgeschlossen. Zunächst mussten lange 22,76 Kilometer absolviert werden. Die Straßenverhältnisse waren knifflig, denn das Eis war teilweise aufgebrochen und Schotter schimmerte durch. Der Umgang mit den Reifen war entscheidend. Probleme hatte Khalid Al-Qassimi.

Er kam zwar ins Ziel, doch das Rad vorne links war beschädigt sowie der Reifen rechts hinten. "Wir waren sehr schnell unterwegs. Ich versuchte zu bremsen, aber am Straßenrand waren Baumstämme", schildert Al-Qassimi sein Missgeschick. Anschließend stand der Fiesta am Ende der Prüfung am Straßenrand. Der Ausfall war besiegelt, weil auch der Kühler beschädigt war.

Alle Toppiloten kamen gut durch und es gab keine Platzverschiebungen. Ogier war um vier Zehntelsekunden schneller und markierte eine weitere Bestzeit. "Es war eine gute Prüfung. Am Ende war es nicht so einfach, weil die Reifen abgebaut haben. Unser Ziel ist es, diesen Platz bis zum Ende der Rallye zu behalten", gibt Ogier die Maxime für den letzten Tag vor. Der erste WRC-Sieg für Volkswagen liegt in der Luft. Loeb konnte nichts ausrichten und hatte auf WP15 auch noch Glück.

"In der letzten Haarnadel habe ich den Bremspunkt verpasst und ich bin in den Schnee gerutscht. Da habe ich zwei Sekunden verloren, aber kein Problem", berichtet der Weltmeister. Kann er Ogier am Sonntag noch abfangen? "Es wird sehr schwierig. Ich versuche ihn unter Druck zu setzen, aber er ist sehr schnell. Durch das Qualifying habe ich gestern viel Zeit verloren. Heute war das Tempo gut, aber ich liege zurück." 28 Sekunden betrug sein Rückstand nach WP15.

Das Duell um den letzten Podestplatz war ebenfalls vorentschieden. Östberg nahm Latvala weitere drei Sekunden ab und vergrößerte sein Polster auf 6,1 Sekunden. "Mir ist zu Beginn dieser Prüfung ein großer Fehler passiert", so der Norweger. "In einer Linkskurve habe ich das Heck verloren und ich schätze, dass ich dabei rund zwei Sekunden verloren habe. Anschließend habe ich versucht die Zeit wieder aufzuholen."

Latvala erkennt die Leistung seines Konkurrenten an. "Er fährt heute sehr gut. Im Moment kann ich nicht viel tun. Ich muss sehen, dass ich durch den 'Hagfors-Sprint' komme, dann werden wir sehen, was ich morgen tun kann." Auf den weiteren Plätzen gab es keinerlei Platzverschiebungen und die Bühne war für den finalen Sprint in Hagfors gerichtet. Vor zahlreichen Fans absolvierten die WRC-Asse die letzten 1,87 Kilometer des Tages.

WP16: Loeb gewinnt "Hagfors-Sprint"

Die Bestzeit ging an Loeb, der Ogier 1,1 Sekunden abnahm. Für Aufregung sorgte Juho Hänninen. Er rutschte von der Strecke und blieb im Schnee stecken. Über 20 Leute kamen zu Hilfe und befreiten den Ford Fiesta. Viel Zeit blieb liegen. In der Gesamtwertung verlor Hänninen deshalb den sechsten Platz an Thierry Neuville (Ford). Jewgeni Nowikow (Ford) verteidigte am Samstag den fünften Platz. Die Top 10 runden Henning Solberg, Martin Prokop (beide Ford) und Dani Sordo (Citroen) ab.

Spannend ging es auch in der WRC2 zu. Yazeed Al-Rajhi (Ford) verkürzte seinen Rückstand auf Anders Gröndal (Subaru) auf 4,5 Sekunden. Der Deutsche Sepp Wiegand (Skoda) liegt weiterhin auf Rang drei. "Die Nachmittagsschleife war viel besser, weil wir einen besseren Rhythmus gefunden haben. Wir haben auch etwas beim Setup gefunden, was gut funktioniert hat. Deshalb waren meine Zeiten besser", berichtet Wiegand seine Fortschritte. "Jetzt schauen wir, dass wir morgen wieder etwas lernen und schneller werden."

Am Sonntag finden die letzten sechs Prüfungen statt.

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