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Loeb rechnet mit extrem harter Rallye Argentinien

26. April 2012 - 20:48 Uhr

Sebastien Loeb und Malcolm Wilson glauben, dass die diesjährige Rallye Argentinien zu einer besonders herausfordernden Prüfung wird

Sebastien Loeb
Sebastien Loeb rechnet mit nassen, dunklen und schwierigen Verhältnissen
© Red Bull

(Motorsport-Total.com) - Qualifying-Sieger Sebastien Loeb hat sich dafür entschieden, als Erster in die Rallye Argentinien zu starten, weil er regnerische Verhältnisse erwartet. "Wenn es regnet, ist es weiter hinten schon schlammig. Wenn du dann als 15. fährst, kannst du im Schlamm viel Zeit verlieren. Im Regen ist der Erste manchmal am besten dran", glaubt der Citroen-Pilot.

Loeb lässt sich für den ersten Platz sogar darauf ein, noch bei Dunkelheit losfahren zu müssen, "aber unsere direkten Gegner fahren als Zweiter, Dritter und Vierter, also wird es bei ihnen auch noch dunkel sein", so der Franzose. Rutschige Verhältnisse und schlechte Sicht lassen viele WRC-Stars vermuten, dass Argentinien 2012 zu einer sehr anspruchsvollen Rallye wird.

M-Sport-Chef Malcolm Wilson, der mit Petter Solberg und Latvala-Ersatzmann Dani Sordo zwei heiße Eisen im Feuer hat, glaubt sogar, dass es "sicher die schwierigste Rallye seit der letzten Safari" wird: "Schaut euch doch nur das Wetter an, das sich zusammenbraut - wir haben Regen, Nebel, alles."

"Wenn du weniger als 20 Meter siehst", nickt Loeb, "kannst du nichts machen. Das ist hier durchaus drin. Wenn diese Rallye einmal läuft, werden wir alles haben: Nebel, Dunkelheit, schlammige Straßen und enge Wertungsprüfungen. Es wird sehr hart."

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