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Solberg und Atkinson hängen in der Luft

16. Dezember 2008 - 19:27 Uhr

Nach dem Ausstieg von Subaru sind Petter Solberg und Chris Atkinson arbeitslos - Team hat die beiden Fahrer bisher nicht kontaktiert

Chris Atkinson
Chris Atkinson ist enttäuscht über die Vorgehensweise von Subaru
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Zu den Opfern des Subaru-Ausstiegs gehören neben Prodrive auch die beiden Fahrer, die nur 45 Tage vor Beginn der neuen Rallye-WM-Saison in Irland in der Luft hängen. Petter Solberg und Chris Atkinson standen noch bis Ende 2009 bei Subaru unter Vertrag und sind somit im Moment de facto arbeitslos.

"Ich wusste, dass etwas im Busch ist, aber damit hätte ich nicht gerechnet", erklärte Atkinson gegenüber 'wrc.com'. Er sei "geschockt" und "enttäuscht", speziell angesichts der mühsamen Arbeit in den vergangenen Jahren, als es sportlich nicht mehr den Erwartungen entsprechend lief - auch nicht mit dem neuen Impreza, der erst dieses Jahr eingeführt wurde.

Besonders ärgert Atkinson aber, dass er vom Rückzug seines Arbeitgebers aus der Rallye-WM aus den Medien erfahren musste: "Das Team hat nicht mit mir darüber gesprochen, nicht ein Wort. Aber ich schätze, wir müssen das so hinnehmen", seufzte der 34-Jährige. Teamkollege Solberg wollte sich zunächst nicht öffentlich zu diesem Thema äußern.

Für das Duo ist die Nachricht vom Rückzug ein Schlag ins Gesicht, schließlich gehören die beiden quasi zum Subaru-Inventar. Solberg gewann für die Dunkelblauen im Jahr 2003 den WM-Titel und steht schon seit neun Jahren bei Subaru unter Vertrag, während Atkinson in diesem Team erstmals die Chance auf einen Werksvertrag bekam.

Indes lieferte Ikuo Mori, Präsident des Subaru-Mutterkonzerns Fuji Heavy Industries, eine weitere Begründung für seine Entscheidung: "Wir haben unser Ziel, die Bekanntheit der Marke Subaru zu verbessern, erreicht", sagte er in Tokio. Kombiniert mit der Weltwirtschaftskrise habe man keine andere Wahl gehabt. Eine Rückkehr sei nicht ausgeschlossen, in naher Zukunft aber kein Thema.

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