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SS14: Loeb unterwegs zum Rekordsieg

26. Januar 2008 - 15:08 Uhr

Nach dem dritten Tag führt Sébastien Loeb mit über zwei Minuten Vorsprung auf Mikko Hirvonen - Chris Atkinson auf Podestkurs

Sébastien Loeb
Sébastien Loeb hat nach dem dritten Tag schon über zwei Minuten Vorsprung
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Sébastien Loeb ist auf einem guten Weg, wieder einmal für einen neuen Rekord zu sorgen. Der viermalige Weltmeister steht vor seinem fünften Sieg bei der Rallye Monte Carlo. Nach dem dritten Tag führt der Citroën-Star mit dem deutlichen Vorsprung von 2:10.6 Minuten auf Ford-Werkspilot Mikko Hirvonen. Der hatte am Mittag den zweiten Rang übernommen, nachdem Loebs Teamkollege Daniel Sordo mit Motorschaden ausgeschieden war.

Loeb ließ auch am heutigen Samstag nichts anbrennen. Am Morgen begnügte er sich auf der teilweise noch eisigen Straße mit der zweitschnellsten Prüfungszeit hinter Sordo, dann holte er wieder drei Bestzeiten in Folge, bevor er in der vorletzten Prüfung des Tages kontrolliert vom Gas ging. Zum Abschluss war Loeb jedoch erneut der Schnellste. "Der Vorsprung ist gut", bilanzierte der Franzose im Ziel. "Ich habe heute versucht, schnell zu fahren, ohne zu große Risiken einzugehen. Es hat riesigen Spaß gemacht, die Prüfungen waren toll und es sind wahnsinnig viele Fans hier. Es ist perfekt!"

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Hirvonen will auf den verbleibenden fünf Prüfungen auch kein Risiko mehr eingehen. Loeb ist für ihn unerreichar und nach hinten hat er selbst ein komfortables Polster von 52 Sekunden auf Platz drei. "Der zweite Platz ist wirklich gut. Seb ist weit weg und nach hinten haben ich einen großen Puffer, deshalb kann ich jetzt ganz entspannt fahren und beobachten, was die anderen machen", erklärte Hirvonen. "Die morgigen Prüfungen kenne ich noch nicht so gut, die können tückisch werden, es kann alles geben, von Schnee über Regen bis hin zu Eis."

Atkinson freut sich nicht zu früh

"Es wäre etwas Besonderes, aufs Podest zu fahren, aber wir haben noch einen langen Weg vor uns."
Chris Atkinson

Mit Chris Atkinson ist Subaru erstmals seit langem wieder auf Podestkurs. Der Australier übernahm nach Sordos Ausfall Rang drei und konnte sich während dieses Samstags immer besser gegen seinen Verfolger Francois Duval verteidigen. In der vorletzten Prüfung sicherte sich Atkinson sogar die Bestzeit, jetzt hat er 20 Sekunden Vorsprung auf den Belgier. "Es wäre etwas Besonderes, aufs Podest zu fahren, aber wir haben noch einen langen Weg vor uns", gab sich Atkinson aber vorsichtig.

Stobart-Pilot Duval war mit einem Rückstand von 14 Sekunden auf Atkinson in den Tag gestartet und hatte sich vorgenommen, den Australier zu überholen. Er konnte zunächst auch gut Druck machen und den Abstand verkürzen, doch dann haderte er unter anderem mit seinem Aufschrieb und fiel zurück. Duval beendete den Tag mit gemischten Gefühlen: "20 Sekunden ist schon relativ viel Abstand. Aber okay, ich bin heute einieg ganz gute Zeiten gefahren. Die morgigen Prüfungen werden tückischer."

"Konstanter Tag" für Petter Solberg

Mit Petter Solberg auf Gesamtrang fünf ist Subaru auf dem Weg dazu, das Ziel von zwei Top-5-Platzierungen zu erreichen. Solberg hatte allerdings am Vormittag Probleme mit den Dämpfern und konnte nicht wie geplant in das Duell Atkinson/Duval mit eingreifen. Jetzt gibt er sich mit Rang fünf zufrieden. Gefahr von hinten droht nicht, da der Gesamtsechste Gigi Galli schon einen Rückstand von über drei Minuten hat. "Der Tag war nicht so schlecht", bilanzierte Solberg. "Ich bin den ganzen Tag recht konstant gefahren und mit Platz fünf zufrieden. Der ist mit dem alten O6er Auto gut. Aber wir müssen es auch der Perspektive sehen, dass wir eigentlich um Siege mitfahren sollten."

"Abgesehen von heute Morgen, wo ich noch geschlafen habe, war der Tag okay."
Gigi Galli

Stobart-Pilot Galli startete etwas verhalten in den Tag, was er damit begründete, dass er schlecht geschlafen habe und deshalb etwas vorsichtiger habe ans Werk gehen müssen. Zwischenzeitlich musste der Italiener Peugeot-Privatier Jean-Marie Cuoq passieren lassen, dann konnte er seinen Platz aber wieder zurückerobern. Jetzt hat er einen Vorsprung von 40 Sekunden auf den Lokalmatador. "Abgesehen von heute Morgen, wo ich noch geschlafen habe, war der Tag okay", fasste Galli zusammen. "Ich fühle mich wohl im Auto und es ist auch toll, dass so viele Fans da sind. Aber ich konzentriere mich nicht auf sie, sondern auf die Straße, darauf das Auto kennenzulernen und Spaß zu haben."

Suzuki mit guter Leistung

Einen sehr positiven Tag erlebte auch Newcomer Suzuki. Obwohl es wieder kleinere Probleme gab, fuhren sowohl Per-Gunnar Andersson als auch Toni Gardemeister regelmäßig in die Top 8. Und so konnte Andersson den dritten Tag als Gesamtachter hinter Cuoq und damit auf einem Punkterang beenden. "Es war ein sehr guter Tag, wir hatten keinerlei Probleme und konnten gute Zeiten fahren, es war perfekt", berichtete Andersson. Gardemeister ist Gesamtzehnter hinter Stobart-Pilot Henning Solberg und würde zumindest für die Markenwertung einen Zähler holen.

Pech hatte heute erneut Ford-Werkspilot Jari-Matti Latvala. Der junge Finne hatte sich nach seinem Reifenschaden am Donnerstagabend zurückgekämpft bis an die Punkteränge, musste aber dann mit Differential-Problemen kämpfen. Die wurden im Mittagsservice behoben, aber gleich in der ersten Prüfung danach rammte Latvala einen Stein und fiel mit gebrochener Aufhängung aus.

Der WRC-Tross packt nun ganz schnell zusammen und macht sich über gesperrte Transitstrecken auf die mehrere hundert Kilometer lange Reise von Valence nach Monte Carlo. Dort stehen morgen noch einmal vier Wertungsprüfungen und eine Zuschauerprüfung an, am berühmten "Col de Turini" und im Hafen von Monte Carlo.

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