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Chaz Davies mit Mega-Save in Katar: "Wie ein Rodeo-Ritt"

04. November 2017 - 23:00 Uhr

Beinahe wäre Chaz Davies beim Saisonfinale in Katar per Highsider abgeflogen - Im Ziel ist die Erleichterung und die Freude über den Vizeweltmeistertitel groß

Chaz Davies
Zum zweiten Mal in seiner Karriere ist Chaz Davies Vizeweltmeister
© Ducati

(Motorsport-Total.com) - "Ich wäre beinahe in Kurve 5 gestürzt! Es fühlte sich wie ein Rodeo-Ritt an, aber ich blieb sitzen", schildert Chaz Davies den brenzligen Moment im zweiten und letzten Superbike-Rennen in Katar. Der Ducati-Pilot führte nach einem sensationellen Start aus der dritten Reihe gleich von der ersten Runde an und zog den Verfolgern auf rund eine Sekunde davon. "Es war absolut mein bester Start der Saison", lacht Davies. "Von Platz acht war ich in der Mitte der ersten Kurve vorne. Das war nicht real. In den ersten Runden fühlte sich das Bike sehr gut an, es war das Gegenteil zu gestern."

Weltmeister Jonathan Rea heftete sich ab der zweiten Runde an die Fersen seines britischen Landsmanns und es bahnte sich ein Duell um die Führung an. "Aber schon in der vierten Runde bekam ich in mehreren Passagen Probleme", schildert Davies. "Dann hatte ich auch diesen massiven Moment, das war ein deutlicher Schulterklopfer, dass ich es ruhiger angehen soll. Ich hatte beinahe einen Sturz und weiß nicht, wie ich sitzengeblieben bin."

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Für das Duell um die Vizeweltmeisterschaft hätte ein Crash für Davies keine Auswirkungen gehabt, denn zum Zeitpunkt seines Beinahe-Highsiders war Tom Sykes schon durch Sturz ausgeschieden. "Ich sah auf der Boxentafel, dass Tom draußen ist. Das nahm den Druck von meinen Schultern, denn ich konnte mein Rennen fahren und musste nicht darauf achten wo er ist. Wir hatten an diesem Wochenende ohnehin die Pace, es aus eigener Kraft zu schaffen. Ich freue mich schon auf die gleichen Zweikämpfe im nächsten Jahr."

Mit sieben Siegen ist Davies auch der zweiterfolgreichste Fahrer der Saison. 18 Mal stand er auf dem Podest. "Ich habe heute alles getan, um WM-Platz zwei nach Hause zu bringen. Für den zweiten Platz heute muss man sich nicht schämen. Ich bin ein gutes Rennen gefahren und habe Johnny gejagt. Es hat aber nicht gereicht, um ihn wirklich in Bedrängnis zu bringen. Er hat gut reagiert und seinen Vorsprung gemanagt. Gratulation an ihn, ich bin mit meinem Podestplatz sehr zufrieden. Wir können jetzt guten Mutes in die Winterpause gehen."

Unter dem Strich waren Davies und Ducati keine ernsthaften Herausforderer für Rea. Im vergangenen Winter waren die Hoffnungen groß, dass man ein ebenbürtiger Gegner für Kawasaki sein wird. Die deutliche Niederlage lässt auch Davies grübeln: "Ich habe das Gefühl, dass wir über den Winter Fortschritte machen müssen. Vor einem Jahr sind wir nach den vielen Siegen erhobenen Hauptes in den Winter gegangen. Diesmal ist das Gegenteil der Fall. Wir haben gegen Saisonende nicht viel gewonnen. Für mich ist das eine große Motivation, damit wir an unseren Schwächen arbeiten und uns verbessern."

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